Wer zum Beispiel in den USA ohne Internationalen Führerschein mit dem Auto unterwegs ist, riskiert hohe Bußgelder. Die Rechtslage ist laut ADAC in vielen US-Bundesstaaten nicht eindeutig, denn es fehlen dort bilaterale Abkommen zur Anerkennung des europäischen Führerscheins.Bei Reisen nach Albanien, Moldawien, Russland und in die Ukraine wird die Mitnahme des Internationalen Führerscheins empfohlen. Er kann Verständigungsprobleme mit der Polizei und Autovermietern verhindern. Somit ist er außerhalb Europas oft sogar erforderlich – zum Beispiel in Argentinien, Brasilien, Chile, Namibia, Südafrika und Singapur.In den EU-Staaten sowie in Norwegen, Liechtenstein, Island und der Schweiz brauchen EU-Autofahrer dagegen kein internationales Führerschein-Dokument. Das gilt auch für die Türkei.Den Internationalen Führerschein kann jeder Führerscheinbesitzer am Wohnort beantragen. Weitere Informationen auf der Website des ACI.dpa