Freitag, 02. Januar 2015

"Backstage"-Band der Woche: "WC"

Sie ist wohl eine der dienstältesten Bands Südtirols: die Völser Punkrock-Band WC. Im gerade zu Ende gegangenen Jahr feierte sie ihr 25-jähriges Bestehen. Von Dienstmüdigkeit kann jedoch keine Rede sein.

Die Punkband WC in ihrem Element
Die Punkband WC in ihrem Element - Foto: © STOL

„Wir wollten eigentlich immer schon Musik machen, das war ein Kinderwunsch“, sagen die Brüder Andreas und Lukas Federer. Im Februar 1989 war es dann soweit: Gemeinsam mit Otto Haselrieder und Josef Mair tat man sich zu einer Band zusammen: die „Minorities“. Nach einigen Konzerten und mehreren Monaten folgte dann auch gleich das erste Demotape „Blau“, dem bereits im darauffolgenden Jahr das zweite Demo „Liebeslieder“ folgte. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Neben regelmäßigen Live-Auftritten in Südtirol spielte die Band – die inzwischen in WC umbenannt wurde – auch in Österreich und Deutschland. Dazwischen folgten einige Besetzungswechsel.

Aktuell besteht WC aus Lukas Federer (Gitarre und Background-Gesang), Andreas Federer (Gitarre und Gesang), Simon Weisenegger (Bassgitarre) und Benny Kompatscher (Schlagzeug). Was sich jedoch nicht geändert hat, ist der Stil der Band: „Wir sind dem Punkrock immer treu geblieben und werden es auch weiterhin tun, egal ob es grad in Mode ist oder nicht“, sagen die vier selbstsicher.

„Es macht nach wie vor Spaß und so lange da so ist, werden wir weitermachen.“ Und das tun sie: Erst vor zwei Jahren erschien das Album „Volxpunk“, das tadellos an die anderen Alben anknüpfen konnte. Gleichzeitig veröffentlichte man die Videos „Goldener Käfig“ und „about sheeps“. Und ganz frisch ist ein Video zu einem alten WC-Song: „Sommer in Tirol“. Diesen Song könne man getrost als den WC-Klassiker bezeichnen, der vom Publikum bei jedem Auftritt gefordert wird, sagen die vier. „Daher wollten wir unseren Fans eine Freude machen und einen Video dazu drehen.“

Auf weitere 25 Jahre!

sor

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Mehr zu „WC“ gibt es im aktuellen „Dolomiten“-Magazin und auf Südtirol 1 ab 17 Uhr (Wiederholungen am Samstag ab 19 Uhr und am Sonntag ab 17 Uhr)

stol