Freitag, 26. Januar 2018

„Backstage“: Den Tod auf der Schippe

„Darf man das?“ – Aussagen wie diese sind „Undertaker´s Mom“ gewohnt. Sie fordern sie geradezu heraus, schließlich singen sie über das Thema Tod – von sarkastisch bis romantisch. Wer sich auf die spezielle Art des Humors und den düsteren Folksound der Band einlassen will, wird beim Doppelalbum „Stories from the Graveyard“ mit sehr viel guter Musik belohnt.

Undertaker’s Mom
Undertaker’s Mom

„Undertaker´s Mom“ (dt. „Die Mutter des Bestatters“) schreiben hauptsächlich Lieder über den Tod und die dunklen Seiten des Lebens. Aber warum? „Der Tod ist das, was uns irgendwie alle vereint. Er ist einerseits omnipräsent, andererseits wird nichts so vehement verdrängt wie er. Das hat uns dazu inspiriert den Tod zu zeigen, und zwar mit all seinen Facetten, mal ernster, aber gerne auch ironisch. Das heißt, wir singen über die Gefühle des Loslassens und des Verlustes genauso wie über schräge Geschichten aus dem Leben eines Bestatters.“

Musikalisch zeigen sich „Undertaker´s Mom“ höchst vielseitig: „Wir wollen in keine Schublade gesteckt werden und machen das, wozu wir Lust haben. Folk, Country, Blues, manchmal auch ein paar Elektronik-Elemente: Keiner unserer Songs klingt gleich.“ Ihr Debüt-Album „Stories from the Graveyard“ – wohlgemerkt ein Doppelalbum – ist auf Herbert Pixner´s Label Three Saints erschienen.

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Ein ganzseitiges Interview mit „Undertaker’s Mom“ gibt's im aktuellen "Dolomiten"-Magazin und eine aktuelle Single und das Radio-Interview auf "Südtirol 1" ab 16 Uhr (Wiederholungen am Samstag ab 19 Uhr und am Sonntag ab 17 Uhr)!

stol