Freitag, 12. April 2019

„Backstage“: Die Extra-Portion „Schmiss“

Trotz phonetischer Ähnlichkeiten - mit Kultgitarrist Jimi Hendrix hat die Musik der Südtiroler Band „Jimi Henndreck“ wenig zu tun. Die Musiker verarbeiten eine steirische Harmonika, Bass und Gesang zu ihrem einzigartigen Sound. Einen ersten Vorgeschmack bieten sie mit ihrer Debütsingle „Nairobi“.

Jimi Henndreck.
Jimi Henndreck.

Die Frage, die bei „Jimi Henndreck“ auf der Hand liegt, ist: Wie kommt man auf so einen Bandnamen? „Vor einigen Jahren besuchte ein Elternteil von einem von uns ein Gitarrenmuseum in den USA. Unter den Ausstellungsstücken sollen sich der Erzählung nach auch die abgewetterten Klampfen eines gewissen ,Jimi Henndreck‘ befunden haben. Der Name machte dann im Freundeskreis schnell die Runde. Jeder musste darüber lachen. Tatsache ist, man weiß irgendwie nie ob ein Bandnamen gut oder schlecht ankommt, aber wenn die Leute schon mal darüber lachen ist das doch schon ein guter Anfang, nicht?“, sagen sie.

Musikalisch liefern „Jimi Henndreck“ durchaus Neuartiges: „Unsere Musik klingt tatsächlich anders. Die Kombination aus Steirischer Harmonika mit Einflüssen aus Balkanmusik, Rock, Blues, Arabischer Musik und Stubenschmiss schafft etwas, das in unseren Breitengraden alleinstehend ist. Ein ordentlicher Stubenschmiss ist für uns einfach unersetzlich, etwas vom Wichtigsten. Deshalb arbeiten wir daran auch sehr hart.“

Ihre Mission haben sie stets klar vor Augen: „Wir wollen der Welt beweisen, dass die steirische Harmonika nicht nur in der Volksmusik, sondern in beinahe jeglichem Genre seine Daseinsberechtigung hat.“

Ein ganzseitiges Interview mit „Jimi Henndreck“ gibt's im aktuellen "Dolomiten"-Magazin und eine aktuelle Single und das Radio-Interview auf „Südtirol 1“ ab 16 Uhr. (Wiederholungen am Samstag ab 19 Uhr und am Sonntag ab 17 Uhr)

stol