Freitag, 22. Januar 2016

Backstage: „Die Zuhörer werden nicht niedergeschmettert“

Sie wollen keine aufwändigen Shows machen, keine lauten Konzerte. Sie wollen auch nicht zum Mainstream gehören. Sie wollen, dass man sich bei ihren Auftritten entspannen kann. Das ist unsere Backstage-Band dieser Woche: Das „Werthquartett“.

Eigentlich gibt es das „Werthquartett“ schon seit 2009. Als dann aber der Bassist und der Schlagzeuger ausgestiegen sind, habe man eine Pause eingelegt, sagt Sänger und Bandleader Martin Werth. Vor fast genau einem Jahr, im Februar 2015, ist man dann aber mit den Brüdern Manuel Gschnitzer (Drums) und Florian Gschnitzer (Bass) wieder neu durchgestartet. Komplettiert wird das „Werthquartett“ – die Mitglieder kommen aus Sterzing, Brixen und Bruneck - durch Ingo Ramoser an den Keyboards.

„Werthquartett“ – geht es nach dem Namen, würde man die Band wohl eher im volkstümlichen Bereich vermuten. Das ist aber ganz und gar nicht der Fall. Die Musik der vier ist eine Mixtur aus Jazz, Pop, Funk, Soul und ein bisschen R&B. Das Werth im Bandnamen ist vom Bandleader Martin entnommen, und das Quartett ist eine Anlehnung an viele Jazzformationen, die sich gerne Quartett, Quintett oder Sixtett nennen.

Jazz, Pop, Funk, Soul – klingt nicht unbedingt nach typischer Mainstream-Musik. Und das ist es auch nicht. „Wir wollen uns abheben von all jenen Bands, die nur auf einen schnellen, erfolgreichen Song aus sind“, sagt Sänger Martin Werth. Auch könne man wenig mit all den Casting-Shows und Casting-Acts anfangen. „Wir wollen unseren musikalischen Traum leben, unabhängig von jeweiligen Trends.“

sor

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Ein ganzseitiges Portrait über „Werthquartett“ gibt es im aktuellen „Dolomiten“-Magazin und das Radiointerview und eine aktuelle Single auf „Südtirol 1“ ab 17 Uhr (Wiederholungen am Samstag ab 19 Uhr und am Sonntag ab 17 Uhr)!

stol