Freitag, 25. September 2015

„Backstage“ geht in die nächste Runde

Sicht- und vor allem Hörbares aus Südtirol gibt es mehr als genug. Das wurde bereits in den vergangenen zwei Staffeln von „Backstage – die größte Bühne Südtirols“ deutlich. Ab kommenden Freitag (2. Oktober) geht die Initiative von „Dolomiten“, „Südtirol 1“ und „Südtirol Online“ in die dritte Runde - mit Bewährtem und allerhand Neuem.

Mainfelt, Herbert Pixner, Marc Giugni, Spada, Peufla: Das ist nur ein kleiner Auszug der Künstler, die in Vergangenheit bei „Backstage“ zu Gast waren. „In der ersten Ausgabe zielten wir in erster Linie auf die Vorstellung von lokalen Künstlern und Bands. Es war ein erster, wichtiger Schritt. Daran haben wir auch in der zweiten Staffel festgehalten, das Konzept aber dadurch erweitert, dass wir auch über Neuigkeiten aus Südtirols Musikwelt berichtet haben. Sprich über neue Singles, Alben, Videoclips, Musikkooperationen etc.“, erklärt Rainer Hilpold,  Initiator von „Backstage“.

Neue Videos und Covers

In der dritten Staffel will „Backstage“ weiterhin auf das bewährte Konzept setzen, es gleichzeitig aber um gleich mehrere interessante Facetten bereichern: „Wir wollen dieses Mal auch originellen Coverversionen Platz bieten, also Neuinterpretationen von Songs, die sich nicht zu sehr am Original anlehnen, sondern bei denen man die eigene Handschrift deutlich erkennen kann“, so Hilpold.  „Die Version muss etwas Eigenständiges und Interessantes haben.“ Vergleiche aus der jüngeren, internationalen Musikgeschichte gibt es genügend: Zum Beispiel „I follow rivers“ von Triggerfinger (Original: Lykke Li) oder „Supergirl“ von Anna Naklab (Original: Reamonn).

Zweite Neuerung der dritten Staffel sind die so genannten „Session-Videos“: „Wir werden mit den Künstlern zusammen Videos basteln, die mit reduzierter Instrumentierung und in professioneller Studio-Umgebung aufgenommen werden. Dadurch erhalten die Videos einen sehr direkten und unverfälschten Charakter. Ähnlich einer Jam-Session“, so der zweite Initiator Arnold Sorg.

„Die ganze Vielfalt der Südtiroler Musikszene“

Mit „Backstage“ wurden von Anfang an zwei wesentliche Ziele verfolgt: „Einerseits sollte einheimischen Künstlern, Bands und Produzenten eine einzigartige Möglichkeit geboten werden, sich und ihre Musik auf interessanten Kanälen zu präsentieren. Andererseits sollte dadurch auch das musikaffine Publikum in Südtirol ein tiefer gehender Eindruck von der Vielfalt und dem Facettenreichtum der lokalen Musiklandschaft gewährt und die Sensibilität hierfür geschärft werden“, betont Arnold Sorg, einer der Initiatoren von „Backstage“.

„Es fehlt hierzulande keineswegs an Talent und auch nicht am nötigen Know-How in der Komposition und Produktion. Vielen bleibt dennoch die Chance verwehrt, ihre Musik in einem größeren Kontext zu präsentieren.“ Einen solchen größeren Kontext bildet „Backstage“. 

Freitag ist „Backstage“-Tag 

Der Tag, an dem „Backstage“ erstmals über die Bühne gehen wird, ist der kommende Freitag, 2. Oktober. Von da an wird wieder jede Woche eine Südtiroler Band, ein Künstler oder Produzent bzw. deren letzte musikalische Kreation vorgestellt: im „Dolomiten Magazin“ (ganzseitig), auf „Südtirol 1“ im Rahmen einer eigenen Rubrik im „Hit-Countdown“ (Freitag ab 17 Uhr, Samstag ab 19 Uhr, Sonntag ab 17 Uhr) und auf „Südtirol Online“ (mit Kurzvideo bzw. Live-Video).

„Damit geben wir Südtirols Musik wiederum eine enorme Sicht- und Hörbarkeit “, sagt Franz Raffeiner, Musikchef von „Südtirol 1“, Südtirols hörerstärkstem Privatsender. „Für uns war sofort klar, dass wir auch bei der dritten Version von Backstage wieder dabei sein wollen. Es gibt zweifelsohne auch bei den Hörern einen Sinn für einheimische Musik, wie man bereits bei der ersten Serie von Backstage spüren konnte.“

Martin Perkmann, Moderator bei Südtirol 1, erinnert an die Wege, die auf die „Backstage“-Bühne führen können: „Am besten ist sicherlich, wenn ihr uns eine E-Mail samt Hörprobe oder Videoclip zuschickt.“

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Infos unter [email protected] und facebook.com/backstagesuedtirol

stol