Trebo und das Piano: Bereits mit sechs Jahren hat er seine Liebe zum Klavier entdeckt. Damals noch im Gadertal, wo er seine Kindheit verbrachte.Als junger Erwachsener folgte dann die erste richtungsweisende Entscheidung in seinem Musiker-Leben: „Mit 19 zog ich nach Bologna, um dort Jazz-Piano zu studieren. Damit wurde aus meinem Hobby etwas Ernstes, etwas womit ich meine Brötchen verdienen wollte.“In dieser Zeit und im Rahmen seiner Zeit in Rovigo lernte er auch Andrea Benini (Drums, Produktion) kennen, mit dem er 2005 das Nu-Jazz-Projekt „Mop Mop“ gründete. Im selben Jahr erscheint auch das erste Album von Trebo und Benini, „The 11th Pill“, das einen Mix aus Jazz, Afro und Funk repräsentiert.Aus diesem Album stammt übrigens der bislang wohl meist beachtete Song von „Mop Mop“, nämlich „Three Times Bossa“, den Woody Allen höchstpersönlich für den Soundtrack seines Films „To Rome With Love“ auswählte. Trebo erinnert sich: „Allen suchte nach einem Song, der den Geist des 60er-Jahre-Jazz modern interpretiert.Dass er sich letztlich für uns entschieden hat, war natürlich eine große Ehre für uns. Dadurch wurden wir schlagartig auch außerhalb unserer Nu-Jazz-Szene bekannt.“__________________________________________________________________Mehr zu Alex Trebo gibt es im aktuellen „Dolomiten“-Magazin und auf Südtirol 1 ab 17 Uhr (Wiederholungen am Samstag ab 19 Uhr und am Sonntag ab 17 Uhr