Freitag, 11. März 2016

Backstage: Vom Klang der Seele

Es ist das Erfolgsrezept eines perfekten Songs: Eine Einheit zwischen Text, Melodie und Gesang zu kreieren, um damit den Nerv der Hörer zu treffen. Eine Aufgabe, die nicht jeder Musiker lösen kann. Nicht so unsere Backstage-Künstlerin dieser Woche. „Waira“ schafft es mit scheinbarer Leichtigkeit mit ihren Kompositionen und ihrem ganz eigenen Gesang, die Hörer in den Bann zu ziehen.

Angefangen hat sie erst vor gut einem Jahr mit der Musik. „Ich hatte zwar mit 6 Jahren für kurze Zeit Gitarrenunterricht bekommen, aber das war’s dann auch“, sagt „Waira“, die mit bürgerlichem Namen Camilla Cristofoletti heißt. 19 Jahre alt ist sie und wohnt in Salurn. Ihre Musik ist eine Mischung aus Indie-Folk und Akustik-Pop.

Wie kam „Waira“ mit 18 Jahren plötzlich auf die Idee, Musik zu machen? „Ich war beim Wimmen und hörte mir dabei Songs von Ed Sheeran an.“ Sie war fasziniert von Texten des Folk-Sängers. „Ich wollte das auch können und hab mich kurze Zeit später hingesetzt und einige Texte geschrieben.“ Anfangs ging es ihr nur um die Texte. Irgendwann besann sie sich aber wieder auf ihre Gitarre und begann Melodien zu ihren Texte zu komponieren und die Texte zu singen. „Zu Beginn war ich wahnsinnig unsicher“, erzählt die Unterlandlerin. Erst als sie einer Freundin ein paar ihrer Songs vorgespielt hatte und diese begeistert war, traute sich „Waira“ mehr.

Die Inspiration zu ihren Songs komme vom Musikhören. „Wenn ich viel Ed Sheeran höre, dann werden meine Songs folkig. Wenn ich Guns ‘n Roses höre, dann werden sie eben rockiger.“ Ihre Songs sind oft melancholisch, nostalgisch, sogar ein wenig ins schwermütige abdriftend. Ein gutes Beispiel dafür ist ihre wunderschöne Single „Don’t cry“, deren Melancholie man sich kaum entziehen kann.

sor

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Ein ganzseitiges Portrait über „Waira“ gibt es im aktuellen „Dolomiten“-Magazin und das Radiointerview und eine aktuelle Single auf „Südtirol 1“ ab 17 Uhr (Wiederholungen am Samstag ab 19 Uhr und am Sonntag ab 17 Uhr)

stol