Im Hauptberuf kümmert sich die Algunderin Siller um die „Gästebespaßung und -bewirtung in der elterlichen Frühstückspension“, wie sie es selbst nennt. Ihre Leidenschaft für Musik lebt sie auf den Bühnen des Landes aus. Besonders oft wird sie für Anlässe gebucht, bei denen große Gefühle im Mittelpunkt stehen – Hochzeiten, Beerdigungen, Taufen. Ihre Stimme bekommt dort den Raum, den sie braucht: von sanft bis kraftvoll.<h3>„Wenn am Ende alles offenbleibt“</h3>Ihre neue Single „Zwischen die Zeilen“ widmet sich jenen Zwischentönen, die zwischen zwei Menschen entstehen können. „Es geht um unausgesprochene Dinge“, sagt Siller. „Wenn jemand Zeichen sendet, die man nicht deuten kann – und am Ende alles irgendwie offenbleibt.“ Der Song ist bewusst im Südtiroler Dialekt gehalten. „In meiner Muttersprache kann ich mich am besten ausdrücken. Und ich glaube, es berührt die Menschen noch einmal anders.“<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1307526_image" /></div> <BR /><BR />Musikalisch bewegt sich der Titel zwischen reduziertem Singer-Songwriter-Sound und modernem Pop. Was mit einer rhythmisch getragenen Akustikgitarre beginnt, entwickelt sich schrittweise weiter und gewinnt spätestens im zweiten Refrain an Tiefe. Pauken und Streicher verstärken die emotionale Wirkung, ohne die Stimme zu überlagern. Im Outro kehrt der Song zur Essenz zurück: minimale Gitarrenbegleitung, voller Fokus auf die Stimme.<h3> „Das Lied kommt von Herzen“</h3>Entstanden ist „Zwischen die Zeilen“ im Rahmen der Rocknet Academy – gemeinsam mit Chris Kaufmann und Caro von Brünken. „Die Zusammenarbeit war extrem inspirierend“, sagt Siller. Es ist ihr dritter eigener Song nach „Insre Melodie“ (2022) und „Zeitgefühl“ (2024) – und wohl der persönlichste. „Der Song kommt von Herzen. Er basiert auf eigenen Erfahrungen. Und ich glaube, das hört man.“<h3> Ein Lied für ruhige Momente</h3>Hingabe ist zentral für Sillers Zugang zur Musik. Entsprechend empfiehlt sie auch, sich Zeit zu nehmen: „Am besten hört man meine Musik in einem ruhigen Moment, wenn man ganz für sich sein kann.“<h3> Freitag ist „Backstage“-Tag</h3>Jeden Freitag stellen wir im Rahmen von „Backstage“ die beste Musik „Made in Südtirol“ vor - im „Dolomiten Magazin“, auf „STOL“ und im Rahmen des „Hitcountdowns“ auf „Südtirol 1“. „Backstage“ bietet heimischen Künstlerinnen und Künstlern die größte mediale Bühne des Landes.