Der 29-jährige Sarner arbeitet hauptberuflich als Lehrer an der Landesberufsschule Gutenberg in Bozen. Lange habe Musik für ihn keine größere Rolle gespielt, erzählt Deeg. „Ich habe gern gesungen und mir nichts weiter dabei gedacht.“ <BR /><BR />Erst durch Rückmeldungen von außen habe sich der Blick auf seine Fähigkeiten verändert: Andere hätten ihn darauf aufmerksam gemacht, dass da womöglich mehr sei als nur ein Hobby.<h3> Erster Schritt ins Rampenlicht</h3>2018 trat Deeg mit seiner Debütsingle „Das Beste“ erstmals an die Öffentlichkeit. Der gefühlvolle Pop-Rock-Song markierte den Beginn seiner Laufbahn als Solokünstler. Seither hat er musikalisch experimentiert, Klangfarben gewechselt und den eigenen Stil weiterentwickelt – ohne sich dabei zu verlieren. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1258551_image" /></div> <BR /><BR />Charakteristisch geblieben ist seine Stimme, die Melancholie und Kraft verbindet. Deutsch-Pop bildet das Fundament, mal ergänzt durch klassische Arrangements, 80er-Anleihen oder kantigere Rock-Elemente.<h3> Zwischen Alltag und Ausbruch</h3>Mit „Tanz mit mir“ setzt Deeg seinen Weg fort. Der Song ist bewusst doppeldeutig angelegt: als Einladung zur Bewegung und zugleich als nachdenklicher Blick auf innere Zerrissenheit. Entstanden sei er unspektakulär, fast beiläufig. „Ein paar Tage vor dem Urlaub habe ich mich mit der Gitarre hingesetzt, Akkorde gespielt – und genau diese Gedanken waren plötzlich da.“ <BR /><BR />Gedanken zwischen Verantwortung und Leichtigkeit, zwischen Bleiben und Aufbrechen. Auch das Video folgt diesem Ansatz. Mit dabei sind Deegs Nichte und Tänzerinnen der Tanzschule Tanzfabrik.<BR /><BR />Mit der Single verbindet Deeg nicht zuletzt eine Botschaft an alle, mehr Verständnis für Junge und Junggebliebene zu zeigen: „Man darf nicht alles zu ernst sehen. Lasst sie ein bisschen tanzen – sie sind unsere Zukunft.“<h3> Freitag ist „Backstage“-Tag</h3>Jeden Freitag stellen wir im Rahmen von „Backstage“ die beste Musik „Made in Südtirol“ vor - im „Dolomiten Magazin“, auf „STOL“ und bei „Südtirol 1“. „Backstage“ bietet heimischen Künstlerinnen und Künstlern die größte mediale Bühne des Landes.