„Musik ist mein Leben.“ Wenn Lukas Tait über seine Leidenschaft spricht, gerät er schnell ins Schwärmen. Seit Ende 2018 lebt der 37-Jährige, Bruder von FCS-Profi Fabian Tait, in München, wo er als Musiklehrer für Blechblasinstrumente arbeitet – und sich parallel immer stärker als Komponist etabliert. Die Musik sei ihm praktisch in die Wiege gelegt worden. „Mein Opa war Musiker, mein Papa ebenfalls – meine Brüder haben Alt- und Flügelhorn gelernt, ich Posaune“, erzählt Tait.<BR /><BR />Heute erschafft der gebürtige Salurner Klangwelten zwischen orchestraler Wucht, emotionalen Melodien und Filmmusik-Atmosphäre. „Ich versuche nicht einfach ein Lied zu schreiben – ich will Geschichten erzählen, Bilder im Kopf erzeugen und Gefühle transportieren“, sagt er. Seine Musik funktioniere besonders in ruhigen Momenten: „Am liebsten, wenn man einfach für sich sein kann – am Abend zu Hause mit Kopfhörern, beim Autofahren oder draußen in der Natur. Genau dann kann meine Musik ihre ganze Wirkung entfalten.“<h3> Eine Hommage an Schottland</h3>Ein wichtiger Schritt gelang ihm Anfang 2026: Seitdem werden seine Werke von Produzent Paul Hilber bei UnderlandAudio in Margreid produziert. Sein erster gemeinsamer Release trägt den Titel „Spirit of Scotland“ – eine musikalische Hommage an Schottland, seine Landschaften und Menschen. Die Verbindung dorthin sei für ihn eine besondere. „Vielleicht auch deshalb, weil der Name Tait schottische Wurzeln hat“, sagt er.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1312572_image" /></div> <BR /><BR />Besonders stolz ist der Salurner darauf, dass an dem Projekt auch Ross Ainslie mitgewirkt hat – einer der bekanntesten Musiker der schottischen Traditional-Szene. „Er hat Dudelsack und Whistle eingespielt.“ Auch das offizielle Musikvideo entstand in schottischer Hand: Produziert wurde es vom Filmemacher Andrew Smith und zeigt eindrucksvolle Landschaftsaufnahmen.<h3> „Wenn die Vision klar ist, fließt es“</h3>Taits Musik wohnt oft etwas Geerdetes, nahezu Magisches inne. Viele Melodien würden spontan geboren. „Wenn mir eine Idee im Kopf herumschwirrt, nehme ich sie sofort auf – manchmal auch nur mit dem Smartphone.“ Danach werde am Computer weitergearbeitet, bis daraus Schritt für Schritt eine komplette Komposition entsteht. „Oft ist es ein längerer Prozess. Aber wenn die Vision klar ist, fließt es meist ganz natürlich.“<BR /><BR />Die Melodie zu „Spirit of Scotland“ sei sogar im Traum entstanden. „Ich bin morgens aufgewacht und sie war da“, erzählt Tait.<h3> Freitag ist „Backstage“-Tag</h3>Jeden Freitag stellen wir im Rahmen von „Backstage“ die beste Musik „Made in Südtirol“ vor - im „Dolomiten Magazin“, auf „STOL“ und im Rahmen des „Hitcountdowns“ auf „Südtirol 1“. „Backstage“ bietet heimischen Künstlerinnen und Künstlern die größte mediale Bühne des Landes.