Kern der Formation und Gründer sind Tonmeister Claus Stecher (36) und „STOL“-Redakteur Philipp Trojer (30) – geografisch getrennt, musikalisch eng verbunden. Stecher lebt in Zürich, Trojer in Bozen. Aus dem einstigen Duo ist mittlerweile eine Band geworden: Zunächst ergänzten Dominik Told und Thomas Ebner die Formation, sowohl im Studio als auch live, mittlerweile sind entweder Federico Groff und Simon Gamper in die Band eingestiegen. Zusammen kommen die vier dorthin, wo sie am häufigsten sind – unterwegs.<BR /><BR /> Rund 1.000 Auftritte stehen bereits zu Buche, vor allem in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol. „Unser Zuhause ist der Tourbus“, sagen Since11. „Wir verbringen dort viel Zeit, reden über Alltägliches und Grundsätzliches – und natürlich über Musik.“ Das schweißt zusammen.<h3>Zwischen Adrenalin und Gelassenheit</h3>Was als akustisches Coverprojekt begann, ist heute eine Indie-Band mit starkem Fokus auf eigenem Material. Genre-Grenzen sind für Since11 unbedeutend – entscheidend ist die Atmosphäre: ein unbeschwerter Sound, der konsequent auf gute Vibes setzt. <BR /><BR />„Herzrasen in Zeitlupe“, so habe jemand ihren Stil mal bezeichnet. „Eigentlich ganz treffend“, finden sie. Übersetzt: Since11 sind eine Mischung aus Adrenalin und Gelassenheit.<h3> Lust am Experimentieren</h3>Nach „Home From Holidays“ (2022) und „Kinky Universe, Random Trouble“ (2024) markiert die neue EP „LARA“ den nächsten Entwicklungsschritt. Die neuen Songs stehen für eine spürbare Öffnung – vor allem hin zu elektronischen Elementen. „Wir haben stärker mit Synthesizern gearbeitet. Das gibt dem Sound mehr Tiefe und macht ihn runder“, sagt die Band.<BR /><BR />Fünf Songs sind auf „LARA“ zu finden. Während der Opener „Love Is Not The Answer“ reduziert und ehrlich den Ton setzt, positioniert sich die Band mit „I Don’t Wanna Be Like You“ klar gegen Anpassung und Einheitsdenken. Den tanzbaren Gegenpol bildet „Oh Lara“, ein Indie-Track mit Disco-Groove, der den Moment einfängt, in dem Gefühle die Oberhand gewinnen. „Painting Constellations“ erhält durch Rapper Alex the Judge eine für die Band ungewohnte, aber stimmige urbane Note. Den Schlusspunkt setzt schließlich das ruhigere „Destination Anywhere“ – eine Reflexion über Aufbruch und die Ungewissheit des Weges.<BR /><BR />Wer die neuen Kompositionen live erleben möchte, hat beim Festival „DITCH DAY“ am 8. Mai im Jugendtreff Point in Neumarkt die Gelegenheit dazu.<h3> Freitag ist „Backstage“-Tag</h3>Jeden Freitag stellen wir im Rahmen von „Backstage“ die beste Musik „Made in Südtirol“ vor - im „Dolomiten Magazin“, auf „STOL“ und im Rahmen des „Hitcountdowns“ auf „Südtirol 1“. „Backstage“ bietet heimischen Künstlerinnen und Künstlern die größte mediale Bühne des Landes.