Im Herbst 2013 erschien die erste Folge von „Backstage“ – gedruckt, online und im Radio. Damit startete eine Plattform für Musik aus Südtirol, getragen von „Dolomiten Magazin“, „STOL“ und „Südtirol 1“. Seither heißt es jeden Freitag: „Musik Made in Südtirol“.<BR /><BR />Zu den ersten Gästen gehörte damals die junge Bozner Band Frozen Rain, die sich hier erstmals einem breiten Publikum vorstellte. Mit dabei: Gitarrist Fabian Pichler, der heute als Fabsque zu den gefragtesten Produzenten aus Südtirol zählt. Viele Künstlerinnen und Künstler der heimischen Szene haben in den vergangenen Jahren mit ihm gearbeitet – als Produzent, Arrangeur oder Songwriter.<h3> „Hohes Niveau“</h3>Blickt er auf die Entwicklung seit 2013, zeigt er sich beeindruckt: „Die Vielfalt, die wir heute haben, ist beachtlich. Auch die Qualität, mit der Künstler schon in jungen Jahren imstande sind, Songs zu kreieren, ist faszinierend. Ebenso fällt auf, dass das Denken in Genres, also Schubladen, keine so große Rolle mehr spielt – es wird das gemacht, worauf man gerade Lust hat.“<BR /><BR />Warum das Niveau heute so hoch ist? Für Fabsque spielen mehrere Faktoren zusammen: „Ein wichtiger Aspekt sind sicher die technischen Mittel – ebenso die Möglichkeiten, sich Fähigkeiten selbst anzueignen, etwa über Online-Tutorials. Gleichzeitig ist ein lebendiger Austausch zwischen den Musikern im Land entstanden – man hilft sich gegenseitig“, sagt der 31-Jährige, der seinen Traumberuf heute hauptberuflich lebt.<h3> Von Anger bis Zischg</h3>Viele Künstlerinnen und Künstler, die heute die Südtiroler Musiklandschaft prägen, waren im Laufe der Jahre bereits bei „Backstage“ zu Gast: Anger, Herbert Pixner, Tracy Merano, Mainfelt, Lost Zone, Hubert Dorigatti, Max von Milland, Max Zischg, Nina Duschek, Diego Federico oder die Timbreroots – um nur einige zu nennen. Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen.<BR /><BR />Sie zeigt vor allem eines: die enorme Bandbreite der heimischen Szene – vom Teenager, der gerade sein erstes eigenes Lied geschrieben und aufgenommen hat, bis hin zum erfahrenen Musiker oder Spätberufenen, der sich einen lange gehegten Wunsch erfüllt.<h3> „Musik Made in Südtirol“</h3>Als Martin Perkmann, Arnold Sorg und Rainer Hilpold die Idee zu „Backstage“ hatten, war „Musik Made in Südtirol“ noch nicht das, was sie heute ist. „Ich erinnere mich noch gut an die Anfänge. Nach dem ersten Jahr haben wir uns überlegt, ob wir noch ein Jahr dranhängen sollen. Und dann ist es explodiert. Es ist eine Wechselwirkung entstanden: Musik hat eine Plattform gekriegt und Musiker wollten auf diese Plattform. Natürlich sind wir nicht die einzigen, aber wir leisten unseren Beitrag“, so Perkmann.<BR /><BR />Heute ist „Backstage“ ein wöchentlicher Fixpunkt für alle, die wissen wollen, was sich musikalisch im Land tut. Und auch nach Folge 500 geht der Blick hinter die Kulissen weiter – wie gewohnt nächsten Freitag.<BR />Wie vielfältig die heimische Musikszene heute ist, zeigt auch ein Video zum Jubiläum: 20 Musikerinnen und Musiker aus Südtirol erzählen darin, was ihnen zu „Musik Made in Südtirol“ einfällt.<h3><b>Freitag ist „Backstage“-Tag</b></h3><i>Jeden Freitag stellen wir im Rahmen von „Backstage“ die beste Musik „Made in Südtirol“ vor - im „Dolomiten Magazin“, auf „STOL“ und im Rahmen des „Hitcountdowns“ auf „Südtirol 1“. „Backstage“ bietet heimischen Künstlerinnen und Künstlern die größte mediale Bühne des Landes. <BR /></i>