Südtirol hat derzeit eine erstaunlich lebendige Pop-Punk-Szene. Junge Bands und Künstler holen jenen Sound ins Heute, der Ende der 1990er- und Anfang der 2000er-Jahre groß geworden ist. Die Musik war damals auch Ausdruck eines Lebensgefühls: nicht so schwer wie Grunge, nicht so glatt wie reiner Pop, sondern irgendwo dazwischen. Pop-Punk stand für junge Erwachsene, die raus wollten aus dem Alltag. Die Songs klangen oft, als würde man gleichzeitig weglaufen und ankommen wollen. Genau diese Spannung verkörpert das Genre bis heute.<BR /><BR />„Wir waren zuallererst Freunde“<BR /><BR />Zur neuen Riege zählen in Südtirol Bands wie Cemetery Drive oder Heating Cellar. Und ziemlich nahtlos reiht sich auch Summer Stained ein. Die Formation aus Meran gibt es als vierköpfige Band seit 2019 – und abgesehen vom kürzlichen Neuzugang Jakob Gebert an der Gitarre und den Backing Vocals ist sie unverändert geblieben. Keine Selbstverständlichkeit, aber doch gut erklärbar: „Wir waren zuallererst Freunde und erst danach wurde daraus eine Band“, erinnern sich Hannes Gumpold, Kevin Grünfelder, Julian Gamper und Valentin Ambach an ihre Anfänge. <BR /><BR />„Breaking me“, ihre zweite Single überhaupt, brachte sie bereits auf den Radar von Südtiroler Radiosendern und Festivalveranstaltern. „Dass der Song so gut angekommen ist, war ein echter Wow-Moment für uns. Man macht einen Song, lädt ihn auf Spotify oder YouTube hoch und kann nicht automatisch davon ausgehen, dass sich das auch jemand anhören will. Glücklicherweise war es so – und dadurch wurde etwas ins Rollen gebracht.“<BR /><BR />Ein Roadtrip mit den besten Freunden<BR /><BR />Aktuell melden sie sich mit zwei neuen Singleveröffentlichungen binnen kürzester Zeit zurück: „Coming back for more“ und „A part of me“. Große Botschaften sind nicht ihr Ding; zumindest nicht im schwer erklärenden Sinn. Und braucht es auch nicht immer. In „Coming back for more“ besingen Summer Stained Nächte, in denen man gemeinsam herumhing, über Träume sprach und nicht wusste, wohin das alles einmal führen würde. Die Zeit vergeht, vieles verändert sich, aber die Verbindung bleibt. Der Song klingt wie ein Roadtrip mit den besten Freunden.<BR /><BR />Freitag ist „Backstage“-Tag<BR /><BR /><i>Jeden Freitag stellen wir im Rahmen von „Backstage“ die beste Musik „Made in Südtirol“ vor - im „Dolomiten Magazin“, auf „STOL“ und im Rahmen des „Hitcountdowns“ auf „Südtirol 1“. „Backstage“ bietet heimischen Künstlerinnen und Künstlern die größte mediale Bühne des Landes.</i>