Die Mitglieder von jasmART stammen aus Nord- und Südtirol sowie aus Deutschland und kennen sich vom Studium oder von gemeinsamen Projekten. Musikalisch bewegt sich die Formation zwischen Blues, Funk, Swing und Jazz. Im Mittelpunkt stehen eigene Kompositionen, humorvolle Texte und die Freude am gemeinsamen Musizieren. „Mir ist wichtig, dass wir Spaß haben. Ich bin mir sicher, das spürt auch das Publikum.“<h3> „Blödsinn im Kopf“</h3>Ihre Texte entstehen meist aus alltäglichen Beobachtungen. „Oft weiß ich selbst nicht, wie ich darauf komme. Wahrscheinlich habe ich einfach viel Blödsinn im Kopf“, sagt Marth schmunzelnd. Sie stelle Dinge gerne überspitzt und mit einem Augenzwinkern dar. „Wenn man etwas aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, wird es oft von selbst witzig.“<BR /><BR />So entstand auch das Lied „Dialektsmi“. Seit sie in Innsbruck lebt, muss die Passeirerin regelmäßig Wörter und Ausdrücke aus ihrer Heimat erklären. „Was heißt denn das?“, höre sie ständig. Augenzwinkernd steckt auch eine Botschaft im Song: Egal, welchen Dialekt man spricht – verstehen tut man sich am Ende trotzdem. Dialekte an sich findet sie „sehr spannend“. „Jeder hat seine Eigenheiten und Wörter, die oftmals schwer zu übersetzen sind.“ Die meisten ihrer Texte schreibe sie dennoch auf Hochdeutsch, weil ihr das leichter falle. <BR /><BR />Oder eben auf Englisch, wie bei der zweiten Single „Cash“, einer Funk-Nummer, deren Entstehung sie einem Scherz verdankt. Marths Saxophonlehrer Florian Bramböck, einer der bekanntesten Jazzmusiker Österreichs, erklärte einmal im Unterricht, wie man als Jazzmusiker Millionär werden könne: Man müsse vorher nur Milliardär sein. „Auf dem Heimweg hatte ich schon den Refrain im Kopf“, erzählt sie. Der Song handelt davon, dass man mit Jazz zwar nicht unbedingt viel Geld verdient, aber trotzdem glücklich sein kann.<h3> Neues Jahr, erstes Album</h3>Marth liebt, wie Humor wirken kann: Nach Gedichten von Heinz Erhardt oder einem Auftritt von Helge Schneider sei sie jedes Mal bester Laune. „Lachen tut gut“, sagt sie. „Genau das möchte ich mit meiner Musik erreichen. Die Leute sollen sich nach meinem Konzert ein bisschen leichter fühlen.“<BR /><BR />Für 2027 ist das erste Album von jasmART geplant. Auch live will die siebenköpfige Formation durchstarten. Ab Februar stehen Auftritte in Nordtirol und in Vorarlberg auf dem Programm, am 13. August spielt die Band im Ost West Club in Meran.<h3> Freitag ist „Backstage“-Tag</h3>Jeden Freitag stellen wir im Rahmen von „Backstage“ neue Musik „Made in Südtirol“ vor - im „Dolomiten Magazin“, auf „STOL“ und im Rahmen des „Hitcountdowns“ auf „Südtirol 1“. „Backstage“ bietet heimischen Künstlerinnen und Künstlern die größte mediale Bühne des Landes.