Sonntag, 16. Februar 2020

Bald schon „Alexa im Kopf“

Der aus Brixen stammende Professor Hubert Egger wurde durch die Entwicklung „fühlender“ Prothesen weltbekannt. In der neuen Ausgabe der Sonntagszeitung „Zett“ spricht Egger darüber, inwieweit Menschen und Maschinen in nicht allzu ferner Zukunft zu „Cyborgs“ verschmelzen könnten.

n der neuen Ausgabe der Sonntagszeitung „Zett“ spricht Egger darüber, inwieweit Menschen und Maschinen in nicht allzu ferner Zukunft zu „Cyborgs“ verschmelzen könnten.
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n der neuen Ausgabe der Sonntagszeitung „Zett“ spricht Egger darüber, inwieweit Menschen und Maschinen in nicht allzu ferner Zukunft zu „Cyborgs“ verschmelzen könnten. - Foto: © shutterstock
Gestern Abend referierte der 55-Jährige in Lana zum Thema „Zukunft Mensch, der Mensch der Zukunft“. Die „Zett“ hat zu diesem Anlass mit Egger gesprochen – und ihn dabei auch nach konkreten Zukunftsszenarien befragt.

Der rasante Fortschritt im Bereich der künstlichen Intelligenz werde einschneidende Folgen im Alltag haben – zum Beispiel im technologischen Bereich. So wird es laut Egger PC-Tastaturen in dieser Form nicht mehr sehr lange geben. „Sensorik wird heute schon in Kleidungsstücken integriert – in sogenannten „Smart Textiles“. Ihre Integration in den menschlichen Körper wäre nur ein logischer nächster Schritt“, sagt Egger im „Zett“-Interview.

Dass bei dieser Thematik eine Reihe medizinethische Fragen auftauchen, steht außer Frage. Egger sagt dazu: „Die medizintechnische Forschung darf nicht den Eindruck vermitteln, dass man den Alterungsprozess aufhalten oder gar umkehren kann. Leben ist naturgemäß vergänglich.“


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