Zunächst waren drei Personen festgenommen worden.Auf der beliebten Flaniermeile Las Ramblas war am Donnerstagnachmittag ein Mann mit einem Transporter in die Menge gerast. Er tötete mindestens 14 Menschen und verletzte mehr als hundert weitere. Der Fahrer ist nach Polizeiangaben weiter auf der Flucht. Die Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) beanspruchte die Tat für sich.Die Opfer von Barcelona stammen dem spanischen Zivilschutz zufolge aus 18 Ländern, darunter neben Spanien auch Deutschland, die Niederlande, Italien und Griechenland. Berichte, wonach drei Deutsche getötet wurden, bestätigte das Auswärtige Amt zunächst nicht. Eine Österreicherin wurde leicht verletzt (STOL hat berichtet).Vereitelter Anschlag in Cambrils: Sprengstoffgürtel waren AttrappenWenige Stunden nach dem Attentat in Barcelona ereignete sich eine ähnliche Attacke im rund hundert Kilometer südlich gelegenen Badeort Cambrils. Sieben Menschen wurden verletzt, darunter ein Polizist.Die Beamten töteten die fünf Angreifer, von denen einige nach Polizeiangaben einen Sprengstoffgürtel trugen (STOL hat berichtet). Diese stellten sich später als Attrappen heraus. Die Ermittler gehen davon aus, dass es einen Zusammenhang mit dem Anschlag in Barcelona gibt.apa/dpa/reuters/afp