Bei einer Tagung in Bozen wurden Ende November den Anwesenden die nächsten Bauschritte erklärt und die Einstiegsmöglichkeiten für das Südtiroler Handwerk erläutert.„In der ersten Bauphase ab 2015 geht es um die Verlegung der Brennerstaatsstraße SS 12 und auch schon um die Anbindung an die Autobahn A22", erklärte Martin Ausserdorfer, Direktor der BBT-Beobachtungsstelle.Es gehe hier um 4,5 bis 6 Millionen Euro. „Die zweite Bauphase", so Ausserdorfer, „ist von 2016 bis 2023 geplant und sieht die Eisackunterquerung mit komplexen Bergarbeiten vor."Die Baukosten betragen hierfür knapp 300 Millionen Euro.„Mitgliedsbetriebe sollen wissen", so Präsident Gert Lanz bei der Tagung, „dass der Verband den Betrieben durch das Kompetenzzentrum Bau/Installation zur Seite steht, wenn es darum geht, die Teilnahme an Teilen dieses großen Bauvorhabens zu organisieren."Zoia Reiterer ist die Verantwortliche des Kompetenzzentrums und organisierte die Tagung. Sie schlüsselte den Service des Verbandes für Mitglieder auf, von der Gründung von Bietergemeinschaften oder sonstigen Kooperationen zwischen Handwerksbetrieben bis hin zur individuellen Unterstützung bei der Ausarbeitung von Verträgen mit den zwei großen ausführenden Bauriesen.Die Strabag AG und die Salini Impregilo S.p.a. sind die Hauptakteure bei den Bauarbeiten. Sie suchen kompetente Handwerksbetriebe für die Ausführung anstehender Arbeiten: Abtransport von Bauschutt, Verlegung und Wartung der Leitungen und der Elektroanlagen auf der Baustelle, Unterstützung bei Bauarbeiten am Tunnelkopf und in der Wölbung und die Verlegung von metalltragenden Strukturen beim Baufortschritt.