Montag, 20. April 2015

Bei Trotzanfall nicht auf das Kind einreden

Zu den meisten Trotzanfälle kommt es, weil Kinder überfordert sind. Reden Mutter und Vater jetzt auf das Kind ein, macht es das nur noch schlimmer. Besser ist, kurz abzuwarten und den Nachwuchs dann in den Arm zu nehmen und zu trösten.

Wenn Kinder trotzen, sollen Eltern nicht dagegen anreden. Foto: lebenunderziehen
Wenn Kinder trotzen, sollen Eltern nicht dagegen anreden. Foto: lebenunderziehen

Überforderungen können schnell entstehen: Zum Beispiel durch zu viele Reize im Supermarkt, eine Hose, die sich nicht anziehen lassen will oder zu wenig Aufmerksamkeit der Eltern in einem stressigen Moment, heißt es in der Zeitschrift „Baby und Familie“ (Ausgabe 02/2015).

Doch es ist nicht ratsam, in dem Moment auf das Kind einzureden, sondern es zu trösten. In der Öffentlichkeit fehlen dafür aber manchmal Zeit und Nerven.

 Zur Not sollten sich Eltern das Kind einfach packen und sich mit ihm beispielsweise ins Auto auf die Rückbank setzten.

Ein räumlicher Wechsel kann helfen, die Situation zu entspannen. Im Kindergartenalter hört bei den meisten der Trotz langsam auf.

Dann lernen Kinder, sich zu verständigen, ihre Gefühle in Worte zu fassen und auch mal zurückzustecken.

dpa

stol