Dienstag, 23. Juni 2015

Bereits drei Millionen Iraker flohen vor Jihadisten

Die Gewalt der Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat seit Anfang 2014 mehr als drei Millionen Menschen im Irak in die Flucht getrieben.

Foto: © APA/AP

 Insgesamt 3.087.372 Flüchtlinge zählte die Internationale Organisation für Migration (IOM) nach Angaben vom Dienstag. Erst kürzlich habe sich eine Viertelmillion Menschen aus der Stadt Ramadi in Sicherheit gebracht, erklärte die IOM am Dienstag.

Mehr als 2,6 Millionen Vertriebene kommen aus den Provinzen Al-Anbar, Ninive und Salaheddin östlich und nördlich von Bagdad, Schauplatz heftiger Kämpfe zwischen den IS-Extremisten und Regierungstruppen. Die meisten Iraker hätten in der Kurdenregion im Norden Zuflucht gesucht, erklärte die IOM.

Der IS hatte sich im Januar 2014 in Al-Anbar festgesetzt – fünf Monate später startete er eine Offensive und eroberte große Teile des Landes.

apa/dpa

stol