Man wolle die diesbezügliche Zusammenarbeit mit der Regierung Letta rasch fortsetzen, sagte SVP-Senator Hans Berger am Samstag.Die SVP wünsche sich Stabilität und Reformen. „Im Rahmen der heutigen Konsultationen haben wir uns deshalb gegen eine vorzeitige Auflösung des Parlaments und gegen Neuwahlen ausgesprochen“, sagte Berger.„Strikt gegen zentralistische Ausrichtung“Er habe gegenüber Napolitano betont, dass die SVP immer auf die Notwendigkeit hingewiesen hätte, die längst anfälligen institutionellen Reformen endlich in die Wege zu leiten, um den italienischen Staat effizienter zu gestalten.„Wir sprechen uns jedoch strikt gegen eine zentralistische Ausrichtung des Staates aus und werden uns mit aller Kraft gegen eine Verfassungsreform stemmen, in der die Rolle der Sonderautonomien geschwächt wird. Die Südtiroler Autonomie darf in ihren Befugnissen nicht übergangen werden“, unterstrich der SVP-Senator in einer Presseaussendung.Weiters betonte Berger, dass Italien, nach Jahren der Rezession, wieder den Weg des Wachstums einschlagen müsse. Vordringlich sei eine flexiblere Gestaltung des Arbeitsmarktes, um die Beschäftigung und den Einstieg in die Berufswelt zu fördern und somit das Problem der hohen Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen.Notwendig seien hinzu Maßnahmen zur Vereinfachung und zum Abbau bürokratischer Auflagen für Mittel- und Kleinbetriebe, so Berger.apa