Sonntag, 19. März 2017

Berufskampagne in der Mittelschule St. Leonhard i. P.

St. Leonhard i. P. – Die Jugendlichen über die praktischen Berufe im Hotel- und Gastgewerbe sowie im Handwerk zu informieren, ist das Ziel der Berufsinformationskampagne der Hoteliers- und Gastwirtejugend (HGJ) und der Junghandwerker vom Wirtschaftsverband für Handwerk und Dienstleister (lvh).Rund 70 Schüler der Mittelschule St. Leonhard in Passeier haben in dieser Woche die bunte Welt der Gastronomie sowie des Handwerks kennen gelernt.

 Die Schüler und Schülerinnen beim Vortrag.
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Die Schüler und Schülerinnen beim Vortrag.

Silvia Winkler von der HGJ gab den Schülern einen Einblick in die vielfältigen Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten im Hotel- und Gastgewerbe und informierte die Schüler anhand einer Powerpoint-Präsentation über die Berufe des Kochs, der Servierfachkraft, des Hotelsekretärs und des Hotelmanagers, die Anforderungen und die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten. „Die Berufe im Hotel- und Gastgewerbe sind sehr vielseitig und abwechslungsreich. Man ist ständig in Kontakt mit Gästen aus aller Welt und hat auch die Möglichkeit Berufserfahrungen im Ausland zu sammeln, was besonders für junge Menschen interessant ist“, ist Winkler überzeugt.

„Das Wichtigste ist, dass der Beruf, den Ihr für eure Zukunft wählt, euren Fähigkeiten entspricht“, gab der lvh-Ortsobmann Harald Freitag den Schülern mit auf den Weg. Er selbst ist begeisterter Mechatroniker und führt einen KFZ-Betrieb, den er von seinem Vater übernommen hat.

Um den Jugendlichen von St. Leonhard die Berufswahl zu erleichtern, organisiert er in enger Zusammenarbeit mit der Mittelschule „Mini-Praktika“ in verbeschiedenen Handwerksbetrieben. Drei Tage dürfen die Schüler einem Handwerker bei der Arbeit zur Hand gehen und können so in die Sparte ihrer Wahl hineinschnuppern. „Dieses Projekt ist einmalig in ganz Südtirol und bedeutet sowohl für uns Handwerker als auch für die Schule einen großen organisatorischen Aufwand. Aber es lohnt sich, denn nicht selten hat sich im Anschluss daraus ein konkretes Arbeitsverhältnis ergeben.“ hob der Obmann hervor.

HGJ, Bozen

stol