Freitag, 11. August 2017

Besondere Gäste im Schreibmaschinenmuseum Partschins

Vor kurzem wurde das Schreibmaschinenmuseum in Partschins von ganz besonderen Gästen beehrt: Cordula Wolf, inzwischen auch in die Betriebsleitung eingestiegene Tochter von Margherita von Mannstein von der Brauerei Forst besuchte mit ihrer Freundin Natalia van Endert-Mensorff-Pouilly , zusammen mit den Kindern der beiden das Schreibmaschinenmuseum.

v.l.n.r. Christine Schönweger, Natalia van Endert-Mensorff-Pouilly, Cordula Wolf, Ewald Lassnig, Kurt Ryba, Maria Mayr
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v.l.n.r. Christine Schönweger, Natalia van Endert-Mensorff-Pouilly, Cordula Wolf, Ewald Lassnig, Kurt Ryba, Maria Mayr

Durch die Ausstellung geführt wurde die kleine Gruppe, der sich neben „Museumsvater“ Ewald Lassnig auch Christine Schönweger, eine  Partschinser Freundin von Cordula Wolf anschlossen,  von Museumstifter Kurt Ryba persönlich.  Museumsleiterin Maria Mayr stillte indessen den Tatendrang der Kinder mit dem verschlüsseln geheimer Botschaften an einem Enigma Nachbau. Austoben konnten die Kinder sich schließlich im Depot des Museums, das zahlreiche Schreibmaschinen zum Ausprobieren anbietet (s. Foto) Cordula Wolf  zeigte sich überaus begeistert vom Museum und von den spannenden und mit Anekdoten gefüllten Ausführungen von Kurt Ryba, und nahm die Einladung an die gesamte Belegschaft der Brauerei zu einer Sonderführung im Museum gerne entgegen.

Besuch von Seiten der Brauerei Forst hatte das Museum bereits vor einigen Jahren, als Cordulas Tante, Cellina Forst mit amerikanischen Freunden das Museum besuchte.

Zur Brauerei Forst hat das Schreibmaschinenmuseum zudem  einen historischen Bezug, ist doch Peter Mitterhofer auch dort als „Tonkünstler und Bauchredner“ (wie er es in seinen eigens gedruckten Plakaten ausgedrückt hatte) aufgetreten.  Auch eine weitere Spur führt zur Brauerei: das 2. Schreibmaschinenmodell Mitterhofers aus dem Jahr 1865, heute in Dresden in den Technischen Sammlungen ausgestellt, wurde 1911, als es in einem Geheimfach des Mitterhofer-Hauses entdeckt wurde, von Karl Graf – damals Restaurator in der Brauerei Forst – gekauft, als er zufällig dort zu Besuch war.

Scheibmaschinenmuseum, Partschins

stol