Donnerstag, 06. Juni 2019

Beste „Mathematik-Kängurus" ausgezeichnet

Über 9000 Schüler aus 100 verschiedenen Schulen haben sich am vergangenen 21. März dem Wettbewerb „Känguru der Mathematik" gestellt. Am Donnerstag wurden die Besten geehrt.

 Beste "Mathematik-Kängurus" der 1. Klasse Grundschule. - Foto: Verena Hilber
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Beste "Mathematik-Kängurus" der 1. Klasse Grundschule. - Foto: Verena Hilber

Kinder und Jugendliche für Mathematik begeistern, das will der Wettbewerb „Känguru der Mathematik". Die Idee dazu wurde 1978 in Australien geboren. Mathematiklehrer holten den Wettbewerb zunächst nach Frankreich. Von dort verbreitete sich das „Känguru" in ganz Europa.

Am diesjährigen Känguru-Tag, dem 21. März, stellten sich weltweit über 6 Millionen Schüler dem Wettbewerb, bei dem 30 mathematische Aufgaben mit Schulwissen, aber auch mit Kombinationsvermögen und Kreativität zu lösen sind.

Auszeichnungen am Donnerstag in Bozen

In Südtirol waren es genau 9089 Schüler von der ersten Klasse Grundschule bis zur fünften Oberschule, wie die Landeskoordinatorin des Wettbewerbs, Siglinde Doblander, bei der heutigen Ehrungsfeier im Palais Widmann in Bozen berichtete.

Ausgezeichnet wurden im Beisein von Bildungslandesrat Philipp Achammer, Landesschuldirektorin Sigrun Falkensteiner, der Direktorin der Pädagogischen Abteilung, Gertrud Verdorfer,  sowie zahlreicher Schulführungskräfte und Mathematiklehrpersonen die jeweils Besten aller Altersstufen: Dazu gehörten in diesem Jahr 83 Kinder und Jugendliche aus 53 Schulen, die mehr als 50 Punkte erzielt haben.

Besonderen Beifall gab es für Tom Schluga aus der Mittelschule der Ursulinen in Bruneck, der die Höchstpunktezahl von 120 erreicht hat.

Spaßfaktor an der Mathematik groß geschrieben

Spaß und Begeisterung für Mathematik zu wecken, das schaffe dieser Wettbewerb, auch dank der Unterstützung von Lehrpersonen und Eltern, sagte Landesrat Achammer am Donnerstag, der alle „Mathematik-Kängurus" aufforderte, die Mathematikleidenschaft zu pflegen und weiterzugeben.

„Was zeichnet ein Känguru aus?", fragte Landesschuldirektorin Falkensteiner, „es springt nicht am höchsten und läuft nicht am schnellsten, aber setzt bei Bedarf alle Körperteile ein, um sich weiterzuhelfen. Auch ihr habt beim Wettbewerb alle Gehirnzellen aktiviert, um die Lösungen zu finden."

Geschlechter ausgewogen, nur in der Oberstufe mehr Buben

Die Tatsache, dass der Wettbewerb alle Schulstufen und Klassen einschließe, hob Direktorin Verdorfer hervor. Unter den Mathematiktalenten, die heute geehrt wurden, finden sich für die Grund- und Mittelschule Mädchen und Buben gleichermaßen, bei den Oberschülern waren die Buben stärker vertreten.

Musikalisch gestaltet wurde die Feierstunde von Schülern der Musikschule Bozen unter der Leitung von Andreas Kofler.

stol/lpa

stol