Mittwoch, 18. Mai 2016

Bezirkstreffen der Jugenddienste: Netzwerkarbeit immer wichtiger

Vernetzung, die Ergänzung von formalen, non-formalen und informellen Bildung, Begleitung von jungen Menschen in ihrer Persönlichkeitsbildung, Freiräume, Dasein, Kompetenzenbildung waren Themen des Bezirkstreffen der Jugenddienste. Das Bezirkstreffen mit dem Schwerpunktthema „Junge Menschen & Bildung“ fand im neuen Jugendtreff in Barbian, welcher vom Jugenddienst Klausen geleitet wird, statt.

Bezirkstreffen der Jugenddienste "Junge Menschen & Bildung"
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Bezirkstreffen der Jugenddienste "Junge Menschen & Bildung"

Rund dreißig Personen nahmen am dritten Bezirkstreffen der Jugenddienste, welches von der Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste organisiert wurde. Die Bezirkstreffen dienen dazu, die Vernetzung untereinander zu fördern und Synergien zu ermöglichen, aber auch Schwerpunktthemen der Jugenddienste aufzugreifen und sich über den eigenen Wirkungsbereich hinaus zu vernetzen und auszutauschen.

Wie wichtig Austausch und ein tragfähiges Netzwerk vor Ort, aber auch darüber hinaus sind, zeigte auch dieses Bezirkstreffen zum Thema „Junge Menschen & Bildung“. Künftig wird es noch wichtiger werden, lokale Netzwerke aufzubauen bzw. in die Netzwerkarbeit zu investieren. Der Mehrwert der Netzwerke, welche durch Wechselseitigkeit, Stabilität und Vertrauen gekennzeichnet sind, ist durch den Austausch von Ressourcen und durch die Beziehungen der Partner untereinander gegeben. Die Arbeit der Jugenddienste ist bunt und abwechselnd wie die Jugendlichen selbst, deshalb ist der Netzwerkaufbau auch über den eigenen Tellerrand hinaus bedeutend: Informationen und Wissen austauschen, Kompetenzen und Ressourcen bündeln, gemeinsame Projekte initiieren und umsetzen.

Die Gäste des Bezirkstreffens, welches im erst kürzlich eröffneten Jugendraum in Barbian stattfand, waren die Vorsitzende des Jugendringes Martina de Zordo, die Kinder- und Jugendanwältin Maria Paula Ladstätter, Amtsdirektor Klaus Nothdurfter, VKE-Mitarbeiter Günter Dichgans und der Geschäftsführer des Jugendhauses Kassianeum Peter Liensberger. Gemeinsam mit den ehrenamtlichen Vorstandsmitgliedern in den Jugenddiensten wurde über das Thema „Junge Menschen & Bildung“ diskutiert: Wie kann man jene Jugendliche stärken, die sich nicht im herkömmlichen Bildungssystem zu Recht finden? Wo und wie können junge Menschen in ihrer Entwicklung zu mündigen Persönlichkeiten gestärkt und unterstützt werden?

„Damit dies jedoch gelingen kann, ist es unumgänglich, in den Netzwerkaufbau, auch über den eigenen Bereich hinaus, zu investieren, so dass Organisationen in den unterschiedlichen Bereichen nicht mehr abgeschottete Inseln sind, sondern eine zusammenhängende Landschaft“, so Markus Eccli, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste, abschließend.

Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste, Bozen

stol