Donnerstag, 02. April 2015

Blutiger Angriff auf Universität in Kenia fordert 147 Tote

Bei dem Angriff der islamistischen Al-Shabaab-Miliz auf ein Hochschulgelände in der ostkenianischen Stadt Garissa sind am Donnerstag nach Angaben der Regierung mindestens 147 Studenten getötet worden.

70 Studenten sollen bei den Angriff getötet worden sein.
70 Studenten sollen bei den Angriff getötet worden sein.

Mindestens 30 Menschen seien mit Verletzungen in Krankenhäuser gebracht worden, vier von ihnen seien in einem kritischen Zustand, so das kenianische Rote Kreuz.

 

Medienberichten zufolge sollen die Täter am frühen Donnerstagmorgen die Moschee der Universität von Garissa attackiert und wahllos auf die Anwesenden geschossen haben. Später seien sie in die Schlafsäle vorgedrungen.

Studenten, die entkommen konnten, berichteten der Zeitung „Standard“ von mindestens fünf Angreifern. Sie hätten Geiseln genommen. Es sei zu schweren Gefechten mit Sicherheitskräften gekommen, hieß es in einer Mitteilung der Polizei.

Wie das Innenministerium weiter mitteilte, wurden vier Angreifer erschossen.

 

Von über 140 Toten geht die Rede. Foto: Reuters

dpa

stol