Donnerstag, 26. März 2015

Boko Haram hat in drei Monaten 1000 Menschen getötet

Die islamische Terrormiliz Boko Haram hat nach Angaben einer Menschenrechtsorganisation allein seit Januar mehr als 1000 Zivilpersonen getötet.

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Archivbild - Foto: © APA/AP

Die sunnitischen Fundamentalisten haben im Nordosten Nigerias und den Nachbarländern gezielt Dörfer angegriffen und dabei viele Menschen getötet und entführt, teilte Human Rights Watch am Donnerstag mit.

Die Schätzung der Opferzahl stützt sich demnach auf Medienberichte und Interviews mit Flüchtlingen aus der umkämpften Region.

„Jede Woche erfahren wir von noch brutaleren Übergriffen Boko Harams gegen die Zivilbevölkerung“, sagte der Nigeria-Experte der Organisation, Mausi Segun. Die nigerianische Regierung müsse bei den andauernden Militäroperationen den Schutz der Zivilbevölkerung zur Priorität machen.

Die Organisation terrorisiert seit 2009 den Nordosten Nigerias. Bei Anschlägen und Angriffen kamen bis Ende des Vorjahres mindestens 13.000 Menschen ums Leben, 1,5 Millionen sind vor der Gewalt geflohen.

dpa

stol