Dienstag, 25. September 2018

Bozen: VBB zeigen Iwanow

Am Samstag, 29. September, feierte bei den Vereinigten Bühnen Bozen das Stück Iwanow Premiere.

Foto: Veranstalter
Foto: Veranstalter

Das Stück ist eine Koproduktion mit dem Stadttheater Klagenfurt. 

Zum Inhalt: 

Die Liebe ist verschwunden und jeglicher Antrieb ist in ihm erloschen. Sein Landgut hat er heruntergewirtschafet – Iwanow ist nur noch das Wrack des krafvollen Mannes, der er einmal war. Er ist mit Anna Petrowna, einer Jüdin, verheiratet. Für ihn hat sie Eltern und Religion hinter sich gelassen. Anna Petrowna hat die Schwindsucht, sie weiß nicht, dass sie nicht mehr lange leben wird. Genervt von seiner kranken Frau treibt es Iwanow aufs Nachbargut zu den reichen Lebedjews, bei denen er zwar bis über beide Ohren verschuldet ist, deren Tochter Sascha den Schwermütigen aber auf Teufel komm raus aufrichten möchte – durch ihre Liebe. Als Anna Petrowna stirbt, stimmt Iwanow der Hochzeit mit Sascha zu. Doch plötzlich kommt alles anders.

Der Macher:

Anton Tschechow schrieb diese Komödie innerhalb weniger Wochen. 1887 kam die erste Fassung in Moskau zur Urau?ührung. Iwanow sei „der allergewöhnlichste Mensch“, so Tschechow, ein erschöpfer Mann, inmitten einer Gesellschaf im Umbruch. Entstanden ist eine virtuose Gesellschafsstudie, die in der Arbeit von Star-Regisseurin Mateja Koležnik mit Humor und Präzision eine äußerst spannende Interpretation erfährt.

Anton Tschechow *1860 in der südrussischen Hafenstadt Taganrog, Medizinstudium an der Moskauer Universität. 1880 erste literarische Publikationen, er wurde in kurzer Zeit zu einem begehrten und sehr geschätzten Autor. Zu seinem Werk zählen eine Fülle schönster Erzählungen und großartiger Theaterstücke wie „Iwanow“, „Onkel Wanja“, „Die Möwe“, „Drei Schwestern“, „Der Kirschgarten“. Anton Tschechow starb 1904 im Alter von 44 Jahren in Badenweiler an Tuberkulose.

Alle Infos und Termine gibt es hier. 

STOL war on Tour und zeigt die besten Bilder. 

stol