Mittwoch, 15. Juli 2015

Bozner Wirtefahne restauriert

Die Wirtefahne der Ortsgruppe Bozen des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV) ist nach einer gründlichen Restaurierung bei der Herz-Jesu-Prozession in Bozen wieder getragen worden.

Die restaurierte Bozner Wirtefahne. Im Vordergrund Josef Plankensteiner mit Fahnenträger Georg Schrott und seiner Tochter.
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Die restaurierte Bozner Wirtefahne. Im Vordergrund Josef Plankensteiner mit Fahnenträger Georg Schrott und seiner Tochter.

Damit setzt die Ortsgruppe eine Tradition fort, welche bereits seit vielen Jahrzehnten besteht, und welche vorsieht, dass die Wirtefahne bei hohen kirchlichen Feiertagen während der Prozession mitgetragen wird.

Die Bozner Wirtefahne ist schätzungsweise rund 120 Jahre alt. 1925 wurde sie bereits erstmals restauriert, ein zweites Mal in den sechziger Jahren, in Auftrag gegeben vom rührigen Gastwirt und Vizepräsident des Gastwirteverbandes, Mathias Thurner. Auf der Vorderseite der Fahne ist die Krönung der Muttergottes mit zwei Heiligen abgebildet, auf der Rückseite die Anbetung der Hirten. „Unsere Wirtefahne ist ein historisches Zeitdokument und zeugt vom Standesbewusstsein der Bozner Gastwirte“, unterstreicht Doris Gotter, Obfrau der HGV-Ortsgruppe Bozen, und lobt die überaus gelungene Restaurierung. Bei der diesjährigen Herz-Jesu-Prozession in Bozen wurde die restaurierte Wirtefahne von Georg Schrott (ehemaliges Gasthaus „Kellermann“) getragen.

Laut Auskunft des ehemaligen Gastwirtes, Funktionärs und ehemaligen Vizepräsidenten des Gastwirteverbandes, Josef Plankensteiner, war es auch Brauch, nach den Prozessionen bei jenen Gastwirten einzukehren, welche sich nicht an der Prozession beteiligt hatten. Dort wurden die Wirte dann kostenlos verköstigt.

HGV Pressedienst, Bozen

stol