Donnerstag, 30. Juli 2015

Bürgermeister von Rom warnt vor konkretem Anschlagsrisiko

Vor „konkreten Risiken von Terroranschlägen“ für Rom hat am Donnerstag der Bürgermeister der italienischen Hauptstadt gewarnt.

Ignazio Marino hat vor konkreter Anschlagsgefahr gewarnt - Archivbild
Ignazio Marino hat vor konkreter Anschlagsgefahr gewarnt - Archivbild - Foto: © LaPresse

Ignazio Marino bezog sich in der Zeitung „Corriere della Sera“ auf den Zeitraum vom Dezember dieses Jahres bis November 2016. Dann wird in Rom das von Papst Franziskus ausgerufene Heilige Jahr gefeiert, zu dem Millionen Pilger erwartet werden.

„Das ist das erste Heilige Jahr, das seit dem 11. September 2001 und zu Zeiten von IS abgehalten wird“, sagte der Bürgermeister mit Verweis auf die Jihadistenorganisation Islamischer Staat (IS).

„Alle Hinweise, die wir von den amerikanischen Geheimdiensten sowie von amerikanischen Bürgermeistern haben, mit denen ich kürzlich gesprochen habe, deuten auf konkrete Risiken von Terroranschlägen für Italien und Rom“, sagte er. Er hob auch hervor, dass Rom nicht nur durch die städtische Polizei vor möglichen Anschlägen geschützt werden könnte.

Das Heilige Jahr ist eine katholische Tradition. Es findet in der Regel nur alle 25 Jahre statt. Gläubige können dann Buße tun und ihre Sünden erlassen bekommen. Papst Franziskus hatte im Frühjahr das Heilige Jahr der „Barmherzigkeit“ ab Dezember beschlossen.

apa/afp

stol