Freitag, 22. Mai 2015

Carezza Ski gewinnt zwei Preise im Rahmen des internationalen Wettbewerbes ARGE ALP – Best practices in den alpinen Skigebieten

Skiorte und Skiunternehmen der 6 Provinzen Südtirol, Trient, der Länder Tirol und Vorarlberg sowie des Kantons Graubünden haben sich an der internationalen Ausschreibung „Best practices in den alpinen Skigebieten“ beteiligt. Im Palais Widmann in Bozen stellte Landesrat Florian Mussner Mitte Mai die Projekte und Ergebnisse vor.

v.l.n.r.: Markus Pitscheider, Amtsdirektor im Amt für Seilbahnen, Georg Eisath, Präsident Carezza Ski, Florian Mussner, Mobilitätslandesrat
v.l.n.r.: Markus Pitscheider, Amtsdirektor im Amt für Seilbahnen, Georg Eisath, Präsident Carezza Ski, Florian Mussner, Mobilitätslandesrat

Carezza Ski konnte sowohl in der Kategorie „Projekte in Planung“ als auch in der Kategorie „Umgesetzte Projekte“ punkten. Die internationale Jury hat das alternative Mobilitätsprojekt „Verbindungsbahn Moena, Soraga, Carezza“ zum Siegerprojekt in der Kategorie geplante Projekte gekürt. Eine hohe Punktezahl bekamen auch die Pilotmaßnahmen für das Energiesparen und die innovative Energie-Produktion aus erneuerbaren Energien in den Skigebieten Carezza und Arosa – das bereits realisierte Projekt landete auf Platz 5 in der Kategorie „Umgesetzte Projekte“.

Die fachkundige Jury bestehend aus Günther Suette (Präsident des Studienausschusses VII-Umwelt des internationalen Seilbahnverbands OITAF), Helmuth Lamprecht (Geschäftsführer der Fachgruppe der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Tirol), Corrado Diamantini ( Abteilung Bauingenieurwesen und Umwelttechnik der Universität Trient) und Klaus Zuber (verantwortlicher erfahrener Seilbahntechniker) hob den hohen Wert der eingereichten Projekte für die Umwelt hervor. Die Projekte würden zeigen, dass Nachhaltigkeit durch konkrete innovative Umweltprojekte mit Unterstützung neuer, auf sparsamen Umgang mit Energie getrimmte Technik und Einbindung in Natur und Landschaft erreicht werden könne, so die Jury.

Landesrat Florian Mussner freute sich über die zahlreichen vorbildhaften Projekte und dankte allen Seilbahnunternehmern für die Teilnahme am Wettbewerb. Er wünscht sich auch für die Zukunft, dass ein schonender Umgang mit Natur und Umwelt in der Projektplanung der Skigebiete ein wichtiges Kriterium bleibt.

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stol