Montag, 06. Februar 2017

Challenge 2025 – Rotary Club Meran

Zukunft erfolgreich gestalten

Professor Dr. Arnold Weissman
Professor Dr. Arnold Weissman

Welches Rüstzeug braucht Südtirols Wirtschaft für die Zukunft? Ein Vortragsabend des Rotary-Clubs Meran am 16. Februar ab 17 Uhr in der Aula Magna „Ariston“ der Wirtschaftsfachoberschule „Franz Kafka“ am Rennweg in Meran versucht Antworten auf diese Frage zu geben.

Professor Dr. Arnold Weissman referiert darüber „Was die besten Unternehmen morgen können müssen“. Seit 1987 ist Prof. Dr. Arnold Weissman Inhaber und Gründer des auf Familienunternehmen spezialisierten Beratungsunternehmen Weissman & Cie. GmbH & Co. KG und als Erfolgsstratege für die Beratung und Entwicklung bei international ausgerichteten, inhaber- und familiengeführten Unternehmen des Mittelstands gefragt.

Die zentrale Herausforderung für Unternehmen ist es heute, die eigene Überlebensfähigkeit und Unabhängigkeit in einem zunehmend volatilen Marktumfeld zu sichern und dabei profitabel mit vertretbarem Risiko zu wachsen. In Zeiten einer zunehmenden Digitalisierung sämtlicher Lebens- und Geschäftsbereiche gilt es mehr denn je Strategien zu entwickeln, die Ihr Unternehmen befähigen, die Kundenbedürfnisse von morgen bereits heute zu erkennen und Lösungen dafür zu entwickeln. Damit dies gelingt, braucht Ihr Unternehmen Innovationsgeist, gemeinsame Werte und Führungskräfte, die den Namen wirklich verdienen. Ihre Aufgabe ist es, Verantwortung zu übernehmen, analytisch und strategisch zu denken sowie Projekte zu initiieren und umzusetzen. Sie müssen Veränderungen ermöglichen und vorantreiben sowie Mitarbeiter und Teams zu Leistung motivieren und qualifizieren. Tatsächlich gehört die erfolgreiche Führung eines Unternehmens zu den anspruchsvollsten und facettenreichsten Managementaufgaben. Prof. Dr. Weissman zeigt nicht nur, wie eine Strategie entwickelt wird, sondern auch, wie Sie diese dann erfolgreich umsetzen. Denn: Zwei Drittel aller erfolglosen Strategien scheitern nicht an der Theorie, sondern an der Realisierung.

Außerdem stellt Dr. Walter Huber vom Institut für Innovative Technologie in Bozen in diesem Rahmen Wasserstoff „made in Südtirol" als Energiespeicher und Rohstoff für Mobilität vor. Wasserstoff sei laut Dr. Huber ein idealer Zwischenspeicher für Energie. Er sagt Südtirol erzeuge viel Strom aus erneuerbaren Energiequellen, diese Energie zu speichern und bei Bedarf freizugeben sei die Herausforderung, die mit der Brennstoffzelle gemeistert werden könne.

Der Abend ist eine Benefizveranstaltung zugunsten der „Aktiv Hilfe für Kinder“ von Peter Lanthaler. Er wird seine Organisation vorstellen, welche sich seit Jahren für den Schutz misshandelter Frauen und deren Kinder sowie für Arme und bedürftige Familien in Rumänien und Moldawien einsetzt. Ziel des Projektes ist es, den Ärmsten der Armen in Europa Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Peter Landthaler, der selbst als Koch in der Berufsschule Bozen tätig ist, vermittelt den Menschen auch Techniken, um die vorhandenen guten Grundnahrungsmittel weiterzuverarbeiten. Dies entspricht dem erklärten Ziel der Rotarianer, entsprechend ihrer Fähigkeiten dort zu helfen, wo es humanitärer oder sozialer Hilfe bedarf.

stol