<b>Von Martina Hofer</b><BR /><BR />Knapp 20 Euro kosten die 24 bunten Einzelteile, die unmontiert geliefert erst einmal wie ein Puzzle zu einem Ball zusammengesteckt werden müssen. Doch wer es zur runden Endform schafft, hat ein Spielzeug in den Händen, welches wahrlich für jeden Spaß zu haben ist. <BR /><BR />„Pocket Ninja“ nennt sich der neueste Wurf, den der Bozner Designer Martin Oberhauser gemeinsam mit seinen Kunden vom Unternehmen Climball, Joachim Ganthaler und Dieter Kofler (u.a. bekannt durch den Auftritt bei „Die Höhle der Löwen“ im Jahr 2024) auf den Markt gebracht hat.<BR /><BR />Der Steckball ist gewissermaßen der kleinste Ninja-Warrior- Parcours der Welt, der viel Geschicklichkeit, Konzentration und Koordination fordert, aber auch jede Menge Spielspaß verspricht.<h3> Vom preisgekrönten „Boulderball“ zum „Pocket Ninja“</h3>Entwickelt wurde „Pocket Ninja“ auf den Grundlagen des mehrfach preisgekrönten und über 100.000-mal verkauften „Boulderballs“, den das Unternehmen Climball 2022 gelauncht hat. Anders als dieses Trainingsgerät für Kletterer soll das Geschicklich- keitsspiel „Pocket Ninja“ aber nicht nur die Kreativität, Konzentration und Fingerkraft fördern, sondern vor allem bei Kindern und Jugend- lichen für Kurzweil sorgen, wie die drei Macher hoffen. Die Designerwelt jedenfalls haben sie mit ihrer Innovation schon mal begeistert. Bereits vor Markteinführung räumte der „Spielball für die Hosentasche“ zwei prestigeträchtige Awards ab: den „Good Design“- und den „Bronze A' Design“-Award 2025.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1246641_image" /></div> <BR />„Diese Anerkennungen verleihen dem Produkt Wertigkeit und dem Kunden Sicherheit“, sagt Designer Martin Oberhauser – und den Machern nach knapp zwei Jahren Tüftelei viel Zufriedenheit. Hunderte Prototypen, die man noch in seinem Studio in Bozen findet, unterstreichen den langen Schaffensprozess des neuen Spielballs. „Wir mussten immer und immer wieder nachjustieren, denn der Ball durfte nicht zerbrechen, wenn man ihn zehnmal auf den Boden wirft, gleichzeitig sollte er jedoch auch nicht zu schwer zusammenzubauen sein für Kinder und Jugendliche.“<BR /><BR />Doch nicht nur die seien die Zielgruppe. „Auch Erwachsene werden zu kleinen Ninja-Warriors, wenn sie mit dem Ball spielen“, so Oberhauser über „Pocket Ninja“, dessen Name vom japanischen Ninja-Sport abgeleitet wurde. Schließlich gehe es auch beim Spielball, der übrigens in Italien produziert wird, darum, wer der Stärkste und Schnellste ist. Jeder Griff, jeder Klick ist wie ein kleiner Kampf gegen Chaos und Schwerkraft. Ab Mitte des kommenden Jahres gibt es zum „Pocket Ninja“, der in ausgewählten Spielwarenläden und online erhältlich ist, eine App dazu. „Mit der kann man sich weltweit vernetzen und sich mit anderen Pocket-Warriors messen“, blickt der Designer voraus und zeigt mit seiner Begeisterung fürs Produkt, dass das Kreativtrio sicher auch weiterhin „am Ball bleiben“ wird.