Jeder ungeschickte Schritt könne zur Explosion führen, warnte der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow am Montag in der chinesischen Stadt Xiamen. Es dürfe in der gegenwärtigen Situation keinen Platz für eine weitere Eskalation geben.Der „Stärkere und Klügere“ müsse Zurückhaltung üben, forderte er mit Blick auf die US-Drohungen mit einem massiven Angriff für den Fall, dass Nordkorea die USA oder einen Verbündeten bedrohten.Nordkorea durch Gesprächsangebote beeinflussen Rjabkow zeigte sich überzeugt, dass Nordkorea durch die Vorlage von Gesprächsangeboten beeinflusst werden könne. Die gegen das isolierte Land verhängten Sanktionen hätten das Maximum dessen erreicht, was möglich sei.Alle weiteren Strafmaßnahmen hätten einzig den Zusammenbruch der gesamten nordkoreanischen Wirtschaft zum Ziel. Zugleich schloss Rjabkow weitere Sanktionen aber nicht aus. Darüber werde angesichts der aktuellen Entwicklung entscheiden.Konflikt nicht weiter anheizenAuch das chinesische Außenministerium erklärte, man setze darauf, dass sich alle Seiten zurückhielten. Es müsse nun darum gehen, die „Temperatur“ zu senken und nicht darum, den Konflikt weiter anzuheizen, sagte ein Ministeriumssprecher in Peking.Der Regierung in Pjöngjang sei deutlich gemacht worden, dass China den neuerlichen Atomtest missbillige, sagte der Sprecher.apa/reuters