Dienstag, 20. Februar 2018

Christenverfolgung: Kolosseum erstrahlt am Samstag in rot

Um auf die verfolgten Christen in aller Welt zu verweisen, wird das Kolosseum in Rom am Samstagabend (24. Februar) in blutrotes Licht getaucht werden. Sowohl in Mossul als auch in Aleppo werden Gebäude von symbolischer Bedeutung beleuchtet werden, um sich dieser Initiative anzuschließen, wie Kathpress am Dienstag berichtete.

Das Kolosseum in Rom soll im Zeichen der Christenverfolgung rot beleuchtet werden.
Das Kolosseum in Rom soll im Zeichen der Christenverfolgung rot beleuchtet werden. - Foto: © shutterstock

Ebenso wird in Portugal das Sanktuarium Cristo Rey – die Christus-Statue in Almada rot beleuchtet werden, wie das Hilfswerk „Kirche in Not/ACN Österreich“ am Dienstag in Wien mitteilte. Der EU-Sondergesandte für die Förderung der Religionsfreiheit, Jan Figel, betonte seine Unterstützung der ACN-Initiative. Sie sei sehr wichtig und verbinde Historisches mit der gegenwärtigen Situation. „Durch Ereignisse, wie die Beleuchtung des Kolosseums, gelingt es, Verständnis zu wecken und die Herzen der Menschen zu öffnen; Interesse für das Thema der Religionsfreiheit zu wecken und mehr Solidarität mit denen zu zeigen, die aus diesem Grund leiden“, so Figel.

Der gegenwärtige Zustand bezüglich der Achtung der Religions- und Glaubensfreiheit sei „alarmierend“, sagte der EU-Sondergesandte weiter: „75 Prozent der Weltbevölkerung lebt in Ländern, in denen schwere oder selbst schwerste Verletzungen dieses grundlegenden Rechtes vorkommen. Und leider wird diese Tendenz immer schlimmer: Die Verweigerung der Religionsfreiheit wird durch Intoleranz und Diskriminierung und eine Verfolgung verschärft, die bis zum Völkermord gehen kann.

apa

stol