Montag, 15. Oktober 2018

Christine Fulterer Nitz: Ein offenes Ohr für Obdachlose

Seit 15 Jahren gehört der VinziBus zum abendlichen Stadtbild von Bozen. Ebenso lange gehört Christine Fulterer Nitz zum VinziBus-Team. In der neuen Ausgabe der Zeitschrift „Die Südtiroler Frau“ erzählt die 61-Jährige, warum ihre Erfahrungen ihr Bild von Obdachlosen verändert haben.

Christine Fulterer. Foto: DLife
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Christine Fulterer. Foto: DLife

Früher machte der VinziBus abends Halt am Bahnhofspark, um Obdachlose mit belegten Broten und Tee zu versorgen. Heute dient er vor allem dem Transport von Lebensmitteln zur ehemaligen Tankstelle am Bozner Verdiplatz. „Tankstelle menschlicher Wärme“ wird der Platz von den Vinzenzschwestern und -brüdern liebevoll genannt. Und tatsächlich bekommen Bedürftige dort in einem Speiseraum – mittlerweile täglich – nicht nur eine warme Mahlzeit und eine Decke für die Nacht, sondern auch ein offenes Ohr für ihre Probleme und Lebensgeschichten.

Bereits seit dem ersten Tag, an dem der VinziBus ausgefahren ist, gehört Christina Fulterer Nitz zum Team. Ziemlich unverhofft ist sie damals zu diesem Ehrenamt gestoßen, doch es hat sie geprägt. Sie kann heute viel erzählen über die Not hinter den Gesichtern jener Menschen, die meistens unbeachtet am Straßenrand oder im Park hocken. Ihre Erfahrungen haben ihr persönliches Bild von Obdachlosen verändert.

Darüber erzählt Christina Fulterer in der Zeitschrift „Die Südtiroler Frau“.  Die aktuelle Ausgabe erscheint am 15. Oktober.

stol