Sommer, Sonne, Badewetter – so schön die warme Jahreszeit auch ist, für den Körper bedeuten anhaltende Hitzewellen oft Schwerstarbeit. Steigen die Temperaturen deutlich über 30 Grad, versucht der Organismus ununterbrochen, seine Betriebstemperatur konstant zu halten. Das kostet Energie, belastet den Kreislauf und führt dazu, dass wir uns schneller erschöpft fühlen. Doch mit einigen einfachen Maßnahmen lässt sich die Hitze deutlich besser ertragen. <h3> Trinken ist das A und O</h3>Der wichtigste Tipp klingt zwar banal, ist aber entscheidend: ausreichend trinken. Wer schwitzt, verliert nicht nur Wasser, sondern auch Mineralstoffe. Wasser, ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees sowie mit Gurken, Zitronen oder Minzeblättern aromatisiertes Wasser löschen den Durst besonders gut. <BR /><BR />Eiskalte Getränke sorgen zwar für einen kurzen Frischekick, können den Körper jedoch zusätzlich belasten, weil er die kalte Flüssigkeit erst auf Körpertemperatur bringen muss. Besser sind angenehm gekühlte Getränke. <h3> Leichte Küche statt schwerer Kost</h3>Auch beim Essen gilt im Sommer: Weniger ist oft mehr. Schwere, fettige Mahlzeiten beanspruchen die Verdauung und treiben den Kreislauf zusätzlich an. Leichte Gerichte mit viel Gemüse und Obst sind jetzt die bessere Wahl. <BR /><BR />Wassermelonen, Erdbeeren, Gurken, Tomaten oder Blattsalate bestehen zu einem großen Teil aus Wasser und versorgen den Körper gleichzeitig mit wichtigen Vitaminen. Kalte Suppen wie Gazpacho, Joghurt mit frischen Früchten oder Kräuterquark schmecken nicht nur hervorragend, sondern helfen ebenfalls dabei, den Körper angenehm leicht zu halten.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1334664_image" /></div> <BR /> Als Snack zwischendurch eignen sich gekühlte Apfel- oder Gurkenscheiben, gefrorene Weintrauben oder selbst gemachtes Fruchteis.<h3> Schnelle Abkühlung für zwischendurch</h3>Ebenso wirkungsvoll wie die Ernährung ist die gezielte Kühlung einzelner Körperstellen. Kaltes Wasser über Handgelenke und Unterarme laufen zu lassen oder ein feuchtes Tuch in den Nacken zu legen, bringt oft innerhalb weniger Minuten Erleichterung. Auch ein kühles Fußbad wirkt wahre Wunder.<BR /><BR /> Wer einen Ventilator besitzt, kann dessen Effekt mit einer Schüssel Eiswürfeln oder Kühlakkus davor noch verstärken – die vorbeiströmende Luft fühlt sich dadurch deutlich frischer an. <BR /><BR /><embed id="dtext86-75554379_listbox" /><h3> So bleibt die Wohnung angenehm kühl</h3>Besonders belastend empfinden viele Menschen heiße Nächte. Damit sich die Wohnung gar nicht erst aufheizt, sollten Fenster tagsüber geschlossen und Rollläden oder Vorhänge heruntergelassen werden. Gelüftet wird idealerweise früh morgens oder spät abends. Bettwäsche aus Leinen oder Baumwolle sorgt für ein angenehmeres Schlafklima als synthetische Stoffe. <BR /><BR />Immer beliebter werden außerdem kühlende Gel-Kissen, Kühlmatten oder spezielle Schlafauflagen, die überschüssige Körperwärme aufnehmen und so für ruhigere Nächte sorgen. <h3> Kleidung und kleine Helfer</h3>Auch die richtige Kleidung macht einen Unterschied. Luftige Schnitte und Naturfasern wie Baumwolle oder Leinen lassen die Haut atmen, während helle Farben die Sonnenstrahlen besser reflektieren als dunkle Stoffe. Wer sich längere Zeit im Freien aufhält, schützt Kopf und Nacken zusätzlich mit einem Hut und sucht regelmäßig schattige Plätze auf.<BR /><BR />Neben bewährten Hausmitteln gibt es inzwischen zahlreiche praktische Sommer-Gadgets. Kühlende Nackentücher, Mini-Ventilatoren mit Akku oder Kühlwesten erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Viele funktionieren ganz ohne Strom und nutzen den Effekt der Verdunstungskälte. Selbst für Hunde und Katzen gibt es inzwischen spezielle Kühlmatten, die an besonders heißen Tagen für angenehme Abkühlung sorgen.<h3> Die einfachsten Tricks sind die besten</h3>Oft sind es die kleinen Dinge, die den größten Unterschied machen. Barfuß über kühle Fliesen laufen, die Füße in kaltes Wasser stellen oder zwischendurch Gesicht und Arme mit einer Sprühflasche benetzen – all das kostet kaum Aufwand und verschafft sofort Erleichterung. <BR /><BR />Wer außerdem körperliche Aktivitäten in die frühen Morgen- oder Abendstunden verlegt und die intensive Mittagshitze meidet, schont seinen Kreislauf zusätzlich.<BR /><BR />Gerade ältere Menschen, kleine Kinder und Personen mit Vorerkrankungen reagieren empfindlich auf hohe Temperaturen. Sie sollten besonders auf regelmäßiges Trinken achten und Warnzeichen wie Schwindel, starke Kopfschmerzen oder Übelkeit ernst nehmen.