Mittwoch, 21. Oktober 2015

Das Gewinnspiel für Genießer: Südtiroler Speck von der Metzgerei Viktor Kofler

STOL-Speckgeschichten lesen und gewinnen. Die aktuelle Geschichte kommt von der Metzgerei Viktor Kofler aus Lana. Hier erfahren die Leser mehr über die Ursprünge der Metzgerei und ihre besondere Specktradition.

Südtiroler Speck steht für Qualität und Geschmack. Dafür garantieren die heimischen Speckhersteller. Das Onlineportal STOL präsentiert die Speckporträts. Porträts von Südtirols Speckproduzenten und ihren Eigenheiten. Und das Beste: Im wöchentlichen Quiz gibt es einen Geschenkskorb mit Südtiroler Spezialitäten zu gewinnen. Das heutige Speckporträt kommt von der Metzgerei Viktor Kofler.

Von einer Generation zur nächsten

Das Speckmachen wurde Andreas Kofler aus Lana in die Wiege gelegt. Der Familienbetrieb produziert seit mittlerweile drei Generationen neben verschiedenen Fleisch- und Wurstwaren herzhaften Südtiroler Speck.

Während Andreas Kofler vom Betrieb seiner Familie erzählt, bleibt der Blick an einem großen Foto hängen, das hinter ihm hängt: Es zeigt seinen Großvater in einer alten Selchkammer. Bei ihm hat die Specktradition der Koflers ihren Ursprung. Wie man guten Speck macht, hat er der nachfolgenden Generation beigebracht.

Während Andreas Koflers Großvater vor vielen Jahren seine Schweine nur zu Speck für den Eigenbedarf verarbeitete, haben sein Vater Viktor und sein Onkel die Speckproduktion zu ihrem Beruf gemacht.

Gemeinsam haben die Brüder vor rund 30 Jahren den Betrieb aufgebaut. Anfangs arbeiteten sie zusammen in einer Metzgerei in Untermais, mittlerweile verkauft Andreas’ Onkel seinen Speck auf dem Gampenpass, während Andreas und sein Vater ein eigenes Geschäft am Dorfeingang von Lana besitzen. Sieben Angestellte arbeiten in der Produktion im hinteren Teil des Gebäudes, während der Speck sowohl im liebevoll eingerichteten Laden, der im vorderen Teil liegt, als auch auf den Wochenmärkten an den Kunden verkauft wird.

Die Mischung aus traditionellen Rezepturen, die über Generationen weitergegeben wurden, und modernen Verarbeitungstechniken macht den Betrieb der Familie aus – und seinen Speck unverkennbar.

Seit zwei Jahren gehört der Betrieb zum Südtiroler Speck Consortium und ist dadurch autorisiert, seinen Speck mit dem Gütesiegel „Südtiroler Speck g.g.A“ auszuzeichnen.

Von der Eingangsbrandmarkierung bis zum vakuumierten Speckstück vergehen bei den Koflers 22 Wochen, in denen der Speck von der Würzung über die Räucherung in Buche und Wacholder bis hin zum Einschweißen viele Verarbeitungsschritte durchläuft.

Die Handarbeit steht dabei seit Generationen im Vordergrund, ebenso wie die familieneigene Philosophie: Nie stehen bleiben, immer besser werden. „Wir geben jeden Tag unser Bestes“, erklärt der Junior, „und vielleicht gelingt es uns, den Speck durch das eine oder andere Familiengeheimnis sogar noch besser zu machen.“

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stol