Montag, 25. Januar 2016

Das Haus macht das Klima

Umweltschutz im Alltag,Umweltschutz, der sich bezahlt macht – für den Planeten Erde und die eigene Börse.Das sind die wohl wichtigsten Gründe, um sich für ein KlimaHaus zu entscheiden. Die „Klimahouse 2016“ (28. bis 31. Jänner ) bietet hier Bauherren, Architekten und Bauunternehmer alle nützliche Infos zum Thema.

Foto: © shutterstock

Wer sich für ein Klima-Haus entscheidet, sei es als Neubau, sei es in der Sanierung, kann mit vielen Vorteilen rechnen. Es sind Vorzüge, die sich in der Lebensqualität und im Alltag ebenso widerspiegeln wie in einem wirtschaftlichen Nutzen, den ein KlimaHaus aufgrund seiner sehr niedrigen Energiekosten hat.

Nicht zuletzt ist ein KlimaHaus auch eine Antwort auf den unbändigen Energiehunger, der die Menschheit charakterisiert, und mit dem sie sich die letzten fossilen Reserven buchstäblich verbrennt.

Sieben gute Argumente für ein KlimaHaus

1) Ein KlimaHaus zeichnet sich durch einen sehr geringen Energiebedarf aus. Es spart Heizkosten, der Wohnkomfort verbessert sich und langfristig steigert sich der Wert des Gebäudes.

2) Eine wärmegedämmte Gebäudehülle kann die Oberflächen-Temperaturen anheben, gleichzeitig senkt sich die Raumlufttemperatur. Dies wirkt sich sommers wie im winters positiv auf den Wohnkomfort und auf den Heizenergieverbrauch aus.

3) Ein KlimaHaus A spart etwa 80 Prozent an Heizenergie gegenüber der traditionellen Bauweise. Entsprechend weniger wird die Luft mit Schadstoffen belastet.

4) 90 Prozent der Zeit verbringt der moderne Mensch in geschlossenen Räumen. Daher ist es nahe liegend, dass sich die Qualität der Wohnräume entscheidend auf Wohlbefinden und Gesundheit auswirkt.

5) Beim Dämmen können die Heizkosten radikal gesenkt werden. Immerhin werden fast 70 Prozent der Energiekosten einer durchschnittlichen Südtiroler Familie für die Heizung ausgegeben.

6) Der erste Schritt zum KlimaHaus besteht in einer sorgsamen Planung. Diese geht schon im Vorfeld auf die jeweiligen bau-und energietechnisch kritischen Details ein.

7) Die erforderlichen Ausgaben sind Investitionen in die Zukunft. Die Tatsache, dass die Gebäudetechnik bereits nach 15 bis 20 Jahren erneuert wird, die Gebäudehülle aber zwischen 30 und 60 Jahren nicht mehr angetastet werden soll, zwingt dazu, hochwertige Materialien und wirksame Dämmstoffe einzusetzen.

Energieausweis als „Identitätskarte“ eines Gebäudes

Der Energieausweis für ein Gebäude hilft, die Energieeffizienz und die zu erwartende Höhe der Betriebskosten eines Gebäudes für Energie zu beurteilen. Die KlimaHaus- Plakette bekommen daher alle KlimaHäuser der Kategorie „Gold“ (Heizenergiebedarf unter 10 kWh/m²a), „A“ (Heizenergiebedarf unter 30 kWh/m²a)und„B“ (Heizenergiebedarf unter 50 kWh/m²a).

Die Plakette kann direkt am Hauseingang angebracht werden und ist ein sichtbares Zeichen für die niedrige Energieklasse des Gebäudes. Von unabhängiger Stelle verliehen – nämlich von der KlimaHaus-Agentur – steigert sie das Image und nicht zuletzt auch den Wert der Immobilie.

stol