Montag, 19. März 2018

Das ist der Unterschied zwischen Kartoffeln und Süßkartoffeln

Sowohl Kartoffeln als auch Süßkartoffeln stammen aus Amerika, zählen zu den Knollengewächsen und sehen ähnlich aus. Botanisch sind sie aber nicht miteinander verwandt. Die Kartoffel (Solanum tuberosum) ist ein Nachtschattengewächs, die Süßkartoffel (Ipomoea batatas) dagegen ein Windengewächs.

Die Kartoffelknollen sind in rohem Zustand schwer verdaulich und werden üblicherweise gegart verzehrt.
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Die Kartoffelknollen sind in rohem Zustand schwer verdaulich und werden üblicherweise gegart verzehrt. - Foto: © shutterstock

Die Kartoffel verträgt das europäische, eher kühle Klima gut. Da die Pflanze das giftige Alkaloid Solanin enthält, kann das Kartoffelkraut nicht für Nahrungszwecke verwendet werden. Die Kartoffelknollen sind in rohem Zustand schwer verdaulich und werden üblicherweise gegart verzehrt, klärt die Verbraucherzentrale Südtirol auf.

Die Süßkartoffel dagegen gedeiht im warmen Klima am besten. Heute wird sie in fast allen wärmeren Ländern der Tropen und Subtropen angebaut und gedeiht auch im Süden Europas. Abhängig von der Sorte ist die Schale der Knollen gelblich, hellbraun, rot oder violett und das Innere weiß, hellgelb, orange oder violett gefärbt. Die Knollen einiger Sorten können auch roh verwendet werden, teilweise werden auch die Blätter zu Nahrungszwecken genutzt. Der Geschmack der Süßkartoffel ist süßlich un erinnert an Kürbis. Die Garzeit ist um ein Drittel kürzer als die der Kartoffeln.

stol

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