<b>Von Miriam Roschatt</b><BR /><BR />Eigentlich hatte die schöne Lananerin Valentina Campanella mit Eishockey nie viel am Hut. „Also wirklich null“, gesteht sie lachend. Doch das Leben schreibt bekanntlich seine eigenen Drehbücher – und sorgt manchmal für Überraschungen, die selbst die kühnsten Vorstellungen übertreffen.<BR /><BR />Vor einem halben Jahr lernte das erfolgreiche Model nämlich einen Mann kennen und lieben, der hierzulande (und weit darüber hinaus) hauptsächlich für eins bekannt ist: Eishockey. Brad McClure – inzwischen in der vierten Saison für den HC Bozen als Stürmer aktiv – ist seit einem halben Jahr der neue Mann an der Seite der schönen Miss 2015.<BR /><BR />s+ traf die beiden jüngst in einer Bar in Bozen und sprach mit ihnen über kanadische Gentlemen, toxische Beziehungen und gemeinsame Zukunftspläne. <BR /><BR /><b>Herr McClure, Sie sind 2022 nach Südtirol gekommen. Hätten Sie damals gedacht, dass Sie hier nicht nur sportlich, sondern auch privat Ihr Glück finden würden?</b><BR />Brad McClure: Man hofft natürlich darauf, aber dass ich jemand so Besonderen treffen würde, damit hätte ich nie gerechnet. Valentina kennenzulernen war ein echter Bonus – ein ganz besonderer Bonus in meinem Leben.<BR /><BR /><b>Wie haben Sie sich kennengelernt?</b><BR />Valentina Campanella: Zum allerersten Mal begegnet sind wir uns am 14. August 2025 bei einem Open-Air-Konzert des Kanadiers „The Franklin Electric“ in Corvara. Wir waren beide mit Freunden dort und die haben uns miteinander bekannt gemacht.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1282233_image" /></div> <BR /><b>Was war das Erste, das Ihnen, Herr McClure, an Valentina sofort aufgefallen ist?</b><BR />Brad: Ihre unglaubliche Energie. Wenn sie spricht, hat sie so ein Licht – sie strahlt einfach.<BR /><BR /><b>Und Ihnen, Frau Campanella, an Brad?</b><BR />Valentina: Wie gebildet und kultiviert er ist ... und seine warme Stimme! <BR /><BR /><b>Wo fand das erste Date statt?</b><BR />Valentina: Brad kam eine Woche nach dem Konzert zu mir und wir haben auf meiner Terrasse Pizza gegessen und drei Stunden lang über Gott und die Welt gequatscht – immer auf Englisch. Mein Kopf hat danach richtig geraucht. (lacht) Mehr ist an diesem Abend aber noch nicht passiert …<BR /><BR /><b>Und wann kam es zum allerersten Kuss?</b><BR />Brad: Erst ein paar Dates und Spaziergänge später. Wir haben es langsam angehen lassen, ganz „gentlemanlike“. (lacht) <BR /><BR /><b>Heuer werden Sie beide 32 – ein Alter, in dem man genau hinschaut, wem man sein Herz anvertraut, oder?</b><BR />Brad: Genau deshalb wollten wir uns Zeit lassen und nichts überstürzen. <BR /><BR /><b>Das klingt nach einer gesunden Beziehung ...</b><BR />Valentina: Ja, absolut, das war mir sehr wichtig. In vergangenen Beziehungen habe ich einiges erlebt, was sich ungesund angefühlt hat. Umso mehr schätze ich die Offenheit und Ehrlichkeit in dieser Beziehung. <BR />Brad: Bei mir war es so, dass ich in meinen früheren Beziehungen nicht offen über meine Gefühle sprechen konnte. Valentina hilft mir, zu verstehen, warum offene Gespräche für eine starke und stabile Beziehung wichtig sind.<BR /><BR /><b>Was macht für Sie, Frau Campanella, eine erfüllende Beziehung zudem aus?</b><BR />Valentina: Die Einfachheit. Eine gesunde Beziehung lebt meiner Meinung nach davon, dass man die kleinen Dinge wertschätzt. Wenn man lernt, sich gemeinsam daran zu erfreuen, wird die Beziehung zugleich leicht und tief.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1282236_image" /></div> <BR /><b>Wohnen Sie bereits zusammen?</b><BR />Brad: Noch nicht. Ich habe eine Wohnung in Eppan, bin aber die meiste Zeit bei Valentina. <BR />Valentina: Ja, wir verbringen viel Zeit bei mir. Ich habe ihm mittlerweile sogar in meinem Kleiderschrank Platz gemacht. Und das heißt etwas! (lacht) <BR />Brad: Hier sei hinzugefügt, dass Valentina nicht nur einen, sondern mehrere Kleiderschränke besitzt. (lacht)<BR /><BR /><b>Was macht Sie so sicher, dass das Zusammenleben klappen wird?</b><BR />Valentina: Brad ist unglaublich fürsorglich. Ich habe drei Jobs – ich modele, arbeite in der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Meran als Sozialpädagogin und leite zusätzlich ein Event-Business. Nach einem anstrengenden Tag komme ich nach Hause und da steht er entspannt in meiner Küche und zaubert uns etwas Leckeres. Das ist toll und zeigt mir: Er unterstützt mich – egal, was kommt.<BR /><BR /><b>Herr McClure, sind eigentlich alle Kanadier so Gentlemen wie Sie?</b><BR />Brad: Es ist bekannt, dass Kanadier freundlich und zuvorkommend sind, aber ich glaube, dass ich vor allem meinen Eltern zu verdanken habe, dass ich heute so bin, wie ich bin. <BR /><BR /><b>Sie sind derzeit beim HC Bozen unter Vertrag – aber auch dieser Vertrag wird irgendwann enden. Wie geht es dann für Sie weiter? Ist Südtirol nur eine Zwischenstation, oder könnten Sie sich vorstellen, wegen Valentina dauerhaft hier zu bleiben?</b><BR />Brad: Für uns zählt momentan vor allem das Hier und Jetzt. Das Gute ist, dass ich auf Anraten meines Vaters parallel zur Sportkarriere in den USA ein Wirtschaftsstudium absolviert habe. So bin ich flexibel, falls meine Hockeykarriere, die mich derzeit sehr erfüllt und in die ich sehr viel Zeit und Energie investiere, einmal endet. Wo wir aber zukünftig leben werden, wird die Zeit zeigen. Ich bin jedenfalls für sehr vieles offen.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1282239_image" /></div> <BR /><b>Frau Campanella, als Model haben Sie Ihre männlichen „Verehrer“, und Sie, Herr McClure, als Hockeyspieler Ihre weiblichen Fans. Wie halten Sie beide da die Eifersucht in Schach?</b><BR />Brad: Anfangs war Valentinas Modelberuf für mich eine ganz neue Welt. Inzwischen kenne ich sie besser und verstehe, wie ihr Job funktioniert – selbst wenn sie mal mit einem Male-Model shootet, passt das. Heute kann ich damit ganz entspannt umgehen. Aber es brauchte schon etwas Zeit. (lacht) <BR />Valentina: Brad hat sehr viele weibliche Fans. (lacht) Nach Spielen im Hockeystadion wird das besonders deutlich, Frauen stehen Schlange, um mit ihm ein Foto zu machen. Aber Brad gibt mir so viel Sicherheit, dass bei mir kein Funken Eifersucht aufkommt. <BR /><BR /><b>Es heißt, dass man mit einem Partner auch die Familie „mitheiratet“. Haben Sie Ihre Schwiegerfamilie schon kennengelernt?</b><BR />Valentina: Ja, ich habe Brads Eltern sowie seine Schwester Amanda mit Partner und Sohn im Herbst bei ihrem Besuch in Bozen getroffen. Und – oh Gott – ich war so nervös! Aber es war richtig schön. Sie sind so freundlich, positiv und offen und haben viel Geduld mit mir und meinem Englisch. <BR />Brad: Auch ich habe Valentinas Familie bereits kennengelernt. Sie sind unglaublich herzlich. Mit ihrem Vater Michele und ihrem Bruder Davide spreche ich Englisch, und mit Mama Maria verstehe ich mich sowieso wortlos ... <BR />Valentina: ... Ja, eure gemeinsame „Sprache“ ist das Essen. Meine Mama mästet dich förmlich! <BR />Brad: Das stimmt! Ich kann mich wirklich nicht beklagen. (lacht)