Und wer mit Vollgas über die Umwelt drüberfahren will: Die Studie liefert auch eine „Liste der Schande“ mit den schlimmsten Dreckschleudern. <BR /><BR />Umweltschutz und Auto sind im Grunde wie Feuer und Wasser, beides geht halt nicht. Aber die Fahrt der Autoindustrie geht zumindest in Richtung Schadensbegrenzung und „grüne“, sanfte Mobilität. Viele meinen, dass dabei E-Autos ganz klar vorne liegen. <BR /><BR />Doch das stimmt nicht! Zumindest kommt eine Studie des unabhängigen ACEEE (American Council for an Energy-Efficient Economy) zu einem anderen Ergebnis. Danach ist das umweltfreundlichste Auto des Jahres 2024 kein reines Batterieauto ist, sondern ein Hybrid – also eine Kombination aus Elektro- und Verbrennungsmotor. Den Sieg in Sachen Umweltfreundlichkeit fährt der <b>Toyota Prius Prime SE</b> ein. Hinter dem Toyota folgen auf den Plätzen 2 bis 4 der <b>Lexus RZ 300e</b>, der <b>Mini Cooper SE</b> und der <b>Nissan Leaf</b>. Dass die Japaner in Sachen umweltfreundliche Autos gut unterwegs sind, beweisen auch ihre Modelle <b>bZ4X</b> und <b>RAV4 Prime</b>, die auf die Plätze 5 und 6 hinauffahren. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1007546_image" /></div> <BR /><BR />Aber wie kann ein Hybrid den Elektroautos in dieser Kategorie den Rang ablaufen? Die Antwort liegt in den technologischen Innovationen, die der japanische Autobauer bei seinem Prius einsetzt: Da ist einmal ein sehr effizienter Benzinmotor, dazu kommt ein leistungsstarkes Elektromodul, eine geräumige Lithium-Ionen-Batterie und vor allem ein intelligentes System, das den Energieeinsatz regelt. <BR />In einem Test des ADAC schaffte der Prius mit leerer Batterie und im Hybrid-Modus die 100 Kilometer mit 4,8 Litern Benzin. Allerdings sei der Wagen mit einem Basispreis von 45.300 Euro „definitiv kein Schnäppchen“. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1007549_image" /></div> <BR /><BR />Vor allem an diesem Punkt könnten die reinen Elektroautos noch einiges lernen, stellt die ACEEE fest. Auch im Sektor der Hybridautos lasse sich mit Forschungs- und Entwicklungsprojekten noch einiges verbessern. <BR /><BR />Im ACEEE-Bericht wird übrigens eine zweite Rangliste erstellt: Es sind die Wagen, die besonders schlecht mit Energie und Umwelt umgehen. Auf der „Liste der Schande“ ganz oben stehen der <b>Mercedes-Benz AMG G63</b>, der <b>Ram 1500 TRX 4×4</b> und der <b>Ford F150 Raptor R</b>.