Donnerstag, 16. April 2015

Das Wipptal in der Hand der Zombies

Das Wipptal ist derzeit fest in der Hand von Zombies – allerdings nur vor der Kamera, denn seit einigen Wochen dreht eine rund 80-köpfige Crew im Bezirk die Komödie „Attack of the Lederhosenzombies“.

Rund zweieinhalb Stunden sitzt „Zombie“ Kari Rakkola täglich in der Maske bis er so aussieht. Foto/Copyright: D/mf
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Rund zweieinhalb Stunden sitzt „Zombie“ Kari Rakkola täglich in der Maske bis er so aussieht. Foto/Copyright: D/mf

Im Film geht es um eine Gruppe von Snowboardern, die auf einem Berg festsitzen und in einer Après-Ski-Hütte Zuflucht finden. Dort bricht das Chaos los: „Es geht ein Zombie-Virus um und die Snowboarder kämpfen gegen die anrückenden Zombies an“, erklärt der Regisseur Dominik Hartl.

Der Film richtet sich laut Hartl an ein jüngeres Publikum und an alle, die Zombie-Filme mögen. Ende des Jahres soll der Film im deutschsprachigen Raum in die Kinos kommen.

Produziert wird der Film von der Wiener Fischer Film von Markus Fischer. „2011 habe ich die erste Fassung des Drehbuchs gelesen, daraus hat sich langsam das Filmprojekt entwickelt. Bei der Suche nach einem Drehort war auch die Regionalförderung ausschlaggebend. Aufgrund der finanziellen Förderungen durch die BLS hatten wir Südtirol auf der Landkarte für mögliche Locations“, berichtet Fischer.

Gesucht habe man nach einem Skigebiet mit einer Liftstation und einer Hütte in unmittelbarer Nähe. Weiters sollte es in der Nähe eine Halle geben, die als Studio für die Innen-Szenen im Après-Ski-Lokal dienen sollte.

„Entscheidendes Argument war dabei die Logistik. Am Jaufenpass haben wir eine perfekte Situation vorgefunden, auch weil wir das Jaufenhaus zur Gänze zur Verfügung hatten“, erklärt der Produzent.

Behilflich bei der Suche nach dem Drehort war Peter Trenkwalder aus Wiesen, der seit 2010 mit T&P Filmpool im Filmgeschäft tätig und für Vorbereitung, Organisation und Abrechnung der Dreharbeiten verantwortlich ist.

Seit Mitte März wurde am Jaufen gedreht, insgesamt rund vier Wochen. Nun wird noch für zwei Wochen in einem eigens eingerichteten Studio in Gasteig gefilmt.

mf

stol