Freitag, 17. April 2015

Dem Postboten, der per Heli kam, drohen vier Jahre Haft

Er kam mit dem Mini-Hubschrauber: Der Postbote aus Florida war am Mittwoch trotz eines strengen Flugverbotes vor dem US-Kapitol in Washington gelandet.

Der Postbote aus Florida war am Mittwoch trotz eines strengen Flugverbotes vor dem US-Kapitol in Washington gelandet.
Der Postbote aus Florida war am Mittwoch trotz eines strengen Flugverbotes vor dem US-Kapitol in Washington gelandet. - Foto: © APA/Reuters

Nach der Landung eines Mini-Hubschraubers vor dem Kapitol in Washington drohen dem Piloten bis zu vier Jahre Haft.

Ein Gericht in der US-Hauptstadt erhob am Donnerstag Anklage gegen den 61-jährigen Postbote aus Florida.

Ihm wird vorgeworfen, widerrechtlich ein nicht registriertes Fluggerät betrieben zu haben (STOL hat berichtet). Zudem habe er das strenge Flugverbot missachtet, das über dem Kapitol und anderen offiziellen Gebäuden in Washington gilt.

Bis zum Prozessbeginn wurde der Mann auf freien Fuß gesetzt. Er darf künftig keinerlei Fluggeräte mehr bedienen, zudem muss er sich von dem Gelände rund um das Kapitol und das Weiße Haus fernhalten. Vor seinem Ausflug nach Washington hatte der 61-Jährige gegenüber der Zeitung Tampa Bay Times gesagt, er wollte Briefe an die Mitglieder des US-Kongresses ausliefern.

Mit der Aktion wollte er demnach auf seine Forderung aufmerksam machen, die Wahlkampf-Finanzierung in den USA zu reformieren

dpa

stol