Hier die Tour im Überblick und interessante Informationen über lokale Besonderheiten und Geschichte.<BR /><BR /><b>Von Hanspaul Menara</b><BR /><BR />Der Brandis-Waalweg beginnt in der Nähe von Oberlana, wo sich die Möglichkeit bietet, einen Abstecher in die kurze, aber eindrucksvolle Gaulschlucht zu machen, bevor dann dem bekannten Wanderweg südwärts gefolgt wird. <BR /><BR />Zwar ist der Brandiswaal schon lange kein offener Kanal mit ruhig dahinfließendem Wasser mehr, aber als man ihn durch eine Rohrleitung ersetzte, wurde sein Begleitweg nicht dem Verfall preisgegeben, sondern zu einem breiten Spazier- oder Wanderweg umgestaltet, der sich seither allgemeiner Beliebtheit erfreut.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1285065_image" /></div> <embed id="dtext86-73820355_listbox" /><BR /><BR />Es war Graf Heinrich von Brandis, der den Waal um 1835 erbauen ließ, wobei der Kanal auf lange Strecken mühsam dem Fels abgerungen werden musste. <BR /><BR />Rund 120 Jahre lang floss das Wasser dann offen dahin zu den landwirtschaftlichen Kulturen der Grafen Brandis zu Füßen der gleichnamigen Burgruine, bis im Kanal um 1955 eine Rohrleitung verlegt, diese zugedeckt und der ehemalige Waalsteig zum heutigen Weg verbreitert wurde. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1285068_image" /></div> <BR />Teilweise führt der Waalweg, gut mit Geländern abgesichert und weite Ausblicke über Lana und das Etschtal bietend, an senkrechten Felswänden entlang. In anderen Teilen wird er auch von Weinlauben, Kastanienkronen und anderen Laubgehölzen gesäumt und überwölbt, die jetzt im kahlen Zustand noch großzügig die warmen Strahlen der Frühlingssonne durchlassen. <BR /><BR />Trotzdem sollte man für die Begehung des Weges möglichst die erste Tageshälfte wählen, denn am Nachmittag liegen die ostexponierten Hänge bald schon im Schatten. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1285071_image" /></div> <BR />Im südlichen Teil führt der Weg an einem Gasthaus (das am 14. März die Tore öffnet) und an der Abzweigung nach Niederlana vorbei, und wenig später ist das Wegende erreicht, unterhalb der erwähnten Burg Brandis an einem hübschen Wasserfall des Brandisbaches.<h3> Die Tour im Überblick</h3><div class="img-embed"><embed id="1285074_image" /></div> <b>Wegverlauf:</b> Von Oberlana (319 m; Parkplätze unweit der Falschauerbrücke bzw. des Eingangs in die Gaulschlucht), evtl. nach der rund halbstündigen Begehung der Gaulschlucht, auf der Gampenstraße kurz bergwärts und dann auf dem links abzweigenden Waalweg (verschiedene Wegweiser) in ebener Wanderung quer durch die gegen Mitterlana abfallenden Hänge südwärts; später geht es an der Kreuzung mit dem nach Völlan ansteigenden Pflasterweg und schließlich am Gasthaus Waalrast vorbei (ab 14. März wieder in Betrieb), bis der Weg in der sogenannten Brandis-Gaul am untersten Wasserfall des Brandisbaches endet (ab Oberlana 1 1/2 Std.). – Rückweg: Entweder zur Gänze über den Waalweg zurück nach Oberlana oder aber nur zurück bis zu dem nach Niederlana absteigenden Weg, auf diesem in wenigen Minuten hinunter nach Niederlana (der Schnatterpeckaltar ist erst ab April zu besichtigen) und entweder zu Fuß (ca. 1 Std.) oder mit dem Bus zurück nach Oberlana. <BR /><BR /><b>Höhenunterschied:</b> gering<BR /><BR /><b>Gesamtgehzeit:</b> 2 – 3 Std. <BR /><BR /><b>Orientierung und Schwierigkeit:</b> Leicht und problemlos. Das Gasthaus Waalrast ist ab 14. März in Betrieb; Montag Ruhetag. Der Schnatterpeckaltar in der Pfarrkirche von Niederlana kann nur im Rahmen von Führungen (ab April) besichtigt werden; Auskunft erteilt das Tourismusbüro.<BR /><BR /><b>Wanderkarten 1:50.000:</b> Kompass, Blatt 53 (Meran) – <b>1:25.000:</b> Tabacco, Blatt 011 (Meran und Umgebung)<BR /><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/seit-50-jahren-geht-er-dem-traumberuf-nach-im-wahrsten-sinne-des-wortes" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier erfahren Sie mehr über unseren Autor Hanspaul Menara.</a><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Wandertipps" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Und hier finden Sie weitere seiner Wandertipps.</a>