Mittwoch, 04. März 2015

Der direkte Kontakt mit dem Gast führt zum Erfolg

"Menschen muss man mögen": Diese Botschaft wurde den Oberschülern beim zweiten Tag des Tourismus an der Fachoberschule für Wirtschaft, Grafik und Kommunikation Julius und Gilbert Durst in Brixen für die Arbeit in der Tourismusbranche mit auf den Weg gegeben.

Im Bild (von links): Schuldirektor Markus Liensberger, Sara Dejakum, Alois Hinteregger, Prof. Anna Putzer, Verena Wenter, Ivan Angerer (Moderator), Prof. Sonja Rienzner, Magdalena Stampfl (Moderatorin) und Martin Bertagnolli
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Im Bild (von links): Schuldirektor Markus Liensberger, Sara Dejakum, Alois Hinteregger, Prof. Anna Putzer, Verena Wenter, Ivan Angerer (Moderator), Prof. Sonja Rienzner, Magdalena Stampfl (Moderatorin) und Martin Bertagnolli

Der Tag des Tourismus wird an der Fachoberschule im Zweijahresrhythmus von der Arbeitsgruppe Tourismus unter der Leitung von Anna Putzer organisiert. Er soll den Schülern der 4. und 5. Klasse der Fachrichtung Tourismus nützliche aktuelle Informationen aus der Praxis vermitteln.

Juliane Hinteregger, Schülerin der Klasse 2 B, leitete den Tag musikalisch ein. Ivan Angerer und Magdalena Stampfl, Schüler der Klasse 5 A, führten durch die Veranstaltung. Nach den Grußworten des Direktors Markus Liensberger, der die Wichtigkeit einer engen Zusammenarbeit mit dem Umfeld der Schule unterstrich, veranschaulichten Schüler der Klasse 4 A anhand eines Sketchs das Konzept der Übungsfirma.

Drei Ratschläge für die Arbeit in der Tourismusbranche

Die Referenten Alois Hinteregger (Hotelier), Sara Dejakum (Projektmanagerin), und Verena Wenter (Geschäftsführerin des Reisebüros Primus Touristik) gaben den Schülern drei Ratschläge mit auf ihren beruflichen Weg in der Tourismusbranche: Sammeln von Erfahrungen in verschiedensten Bereichen, Welterfahrung schnuppern und - zurück in der Heimat - den Beruf mit Leidenschaft ausüben.

Die vier M's

Alois Hinteregger fasste die Voraussetzungen für Erfolg in der Tourismusbranche unter den vier M's zusammen: "Menschen muss man mögen". Im Tourismus sei es unerlässlich, das Gespräch mit dem Gast zu suchen, und nicht, wie es heute aufgrund des übermäßigen Konsums von Kommunikationstechnologien der Fall sei, zu meiden. Gerade dieser direkte Kontakt mit den Gästen ist laut Hinteregger der Grund, weshalb Südtirol als Urlaubsdestination anderen Gebieten vorgezogen werde.

Auf das eigene Herz hören

Martin Bertagnolli von der Südtiroler Marketinggesellschaft bestärkte die Schüler darin, auf ihr Herz zu hören. Ein langjährig mit Leidenschaft ausgeübtes Hobby unterscheide den betreffenden Kandidaten oft von den Mitbewerbern im Kampf um einen Arbeitsplatz.

Der Tag endete mit dem Sketch „Der Gast ist König“ in englischer Sprache, vorgeführt von den Schülern der Klasse 4 B. Alois Hinteregger gab den zukünftigen Arbeitnehmern einen positiven Gedanken mit auf den Weg: „Ein Beruf im Tourismussektor gilt als krisensicher. Der Tourismus kann nicht wie die Erstellung von Produkten in Billiglohnländer verlagert werden.“
 

stol