Samstag, 30. April 2016

"Der Meineidbauer"

Die Pfitscher Volksbühne präsentiert zu ihrem 20- jährigen Jubiläum den "Meineidbauer" als Theaterstück.

Der Meineidbauer
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Der Meineidbauer

In den fünfziger Jahren erregte eine Filmgesellschaft in Pfitsch großes Aufsehen. In St. Jakob wurde unter der Regie von Rudolf Jugert das Bekannte Bühnenstück „Der Meineidbauer“ des ober-österreichischen Dramatikers Ludwig Anzengruber, der im vorigen Jahrhundert lebte, verfilmt. Namhafte Schauspieler, darunter Carl Wery, Christiane Hörbiger-Wessely und Attila Hörbiger, bewiesen als Charakterdarsteller ihr Können.

Als Kreuzweghof standen der alte Fuchshof in Innerpfitsch und als dazugehörendes Ausgedigene das naheliegende Paulerhäusl im Mittelpunkt der Filmaufnahmen. Schauspieltruppe und Filmleute hatten im Gasthof Knappenhof Quartier bezogen. Für die Bevölkerung von Pfitsch bildete das ganze Drum und Dran bei den Filmarbeiten für längere Zeit einen beliebten interessanten Gesprächsstoff. Mit diesem Film wurde das Pfitscher Hochtal im ganzen deutschen Sprachraum bekannt.

Nun, sechzig Jahre später zeigt die Pfitscher Volksbühne Anzengrubers vielleicht eindringlichstes Werk „Der Meineidbauer“ als Theaterstück auf der Bühne.

Ein zeitloses, tiefgründiges Volkstheaterstück in einer neuen Bearbeitung und modernen Inszenierung von Ulrich Kofler. Ausgeprägte und kraftvolle Dialoge prägen das Geschehen.

Zum Inhalt:

Mit einem Meineid erschleicht sich der Kreuzwegbauer den Hof seines Ziehbruders und stürzt die rechtmäßige Erbin samt ihrer Kinder in Not und Schande. Tatsächlich blüht der Hof auf, und mit Frömmelei lässt sich das Gewissen beruhigen. Doch nun wächst die nächste Generation heran, und alte Wunden brechen auf:

Die Tochter der Vertriebenen erfährt, welches Unrecht ihrer Mutter angetan wurde. Der Sohn des reichen Bauern muss schmerzlich die schwere Schuld des Vaters wahrhaben. Wird Wiedergutmachung oder Verzeihen möglich sein?

Die Frage der Schuld und des Verzeihens wird unerbittlich gestellt. Der Ausstieg aus der Unglücksspirale wird mit jeder weiteren Tat schwerer. Der Zuseher erlebt alle Stufen der Eskalation – und am Ende einen Hoffnungsschimmer auf verbrannter Erde.

Premiere ist am Freitag 6. Mai um 20:00 Uhr

weitere Aufführungen, im Saal der Grundschule von St. Jakob Pfitsch, sind am:  Samstag, 7. Mai,

Dienstag, 10. Mai

Donnerstag, 12. Mai

Samstag, 14. Mai jeweils um 20:00 Uhr

und Pfingstmontag 16. Mai um 18:00 Uhr.

 

 

 

 

Pfitscher Volksbühne, St. Jakob in Pfitsch

stol