Diesmal befasst sich unsere Kolumnistin mit einem schockierenden Mädchenmord in Wien und einer bitteren Frage, die dieses Verbrechen aufwirft. <BR /><BR /><BR />13: So ein verwirrend-schönes Alter ist das. 13: Da sitzt man noch im Nest, aber es wachsen einem schon Flügel, und man beginnt die Landkarte des Lebens zu beschreiben. An der Grenze zum Erwachen steht man da. Und die Zukunft ist herrlich und groß. <BR /><BR />Sie war 13. Und sie wird nie mehr tanzen, lachen, lieben, träumen... Weil sie Menschen vertraut hat, die ihr als Freunde erschienen, aber Bestien sind. Was sie in dieser Wohnung durchlitten hat, dieses Martyrium des Mädchens mit den roten Haaren und den hellgrünen Augen... <BR /><BR />Es ist so schrecklich, dass man ihm nicht einmal gedanklich nahe kommen möchte. Mit Drogen gefügig gemacht, in der Gruppe vergewaltigt, brutalst erstickt und auf einem Grünstreifen in Wien-Donaustadt vergangenen Samstag entsorgt wie Müll – im Morgengrauen. <BR /><BR />Dass sich die Eltern erst am Sonntag bei der Polizei melden, spricht Bände und für familiäre Verhältnisse, die desolat gewesen sein müssen! Wie sonst lässt sich erklären, dass ein 13-jähriges Kind nicht nach Hause kommt – die ganze Nacht, den ganzen nächsten Tag, noch eine Nacht... Und niemand sucht nach ihm? <BR /><BR />Gefunden hat man wohl die Männer, diese Bestien, die ein Mädchen schänden, umbringen und wegwerfen wie Müll, weil ihr fehl geleitetes, islamistisches Frauenbild von Hass und Verachtung zerfressen ist. Drei Afghanen wurden festgenommen, 16, 18 und 23 sind sie jung, nach einem vierten, dringend tatverdächtigen Asylwerber wird europaweit gefahndet. Er ist genauso amtsbekannt und (mehrfach!) vorbestraft wie der 18-Jährige. <BR /><BR />WARUM werden Asylanten, die Straftaten begehen, nicht sofort abgeschoben? WARUM dauern diese Verfahren Monate bis Jahre? WARUM scheinen Gesetze die Täter und nicht die Bürger jener Länder zu schützen, die ihnen Zuflucht gewähren? <BR /><BR />Ich weiß es nicht! Aber ich weiß, dass die Kluft zwischen Flüchtlingen und Einheimischen immer größer und unüberbrückbarer wird, solange Bestien wie diese die vielen Erfolgsgeschichten gelungener Integration besudeln, und wir aus nachvollziehbarer Angst beginnen, selbst jene unter Generalverdacht zu stellen, die unsere Werte teilen...<BR />