Da staunten Bergführer Stefan Rothenfluh und seine Begleiterin nicht schlecht, als sie am Karfreitag auf halbem Weg in Richtung Gipfel des Bristen in der Schweiz eine Miauen hörten. Mitten in luftiger Höhe stand plötzlich eine Katze vor den beiden, die ihnen in der Folge nicht mehr von der Seiten weichen wollte.<BR /><BR />Rund 2 Stunden lang begleitete das Tier die Tourengeher auf ihrem Weg zum Gipfel auf über 3000 Metern, großteils auf den eigenen 4 Pfoten, manchmal auch für kürzere Zeit getragen im Rucksack. Und selbst als es auf den letzten paar hundert Meter galt, die Ski abzuschnallen und zu Fuß weiterzugehen, schloss sich das Kätzchen den beiden Sportlern an. Am Gipfel gab es dann erstmal eine (sorgfältig geteilte) kulinarische Erfrischung, bevor die Abfahrt mit den Skiern bevorstand. <BR /><BR />Im Rucksack wollten die Tourengeher das Kätzchen mit ins Tal nehmen. Dies sollte dann schlussendlich aber nicht gelingen. Nach wenigen Schwüngen sprang das Tier ins Freie und verschwand ebenso schnell wieder von der Bildfläche, wie es erschienen war – nur, um 2 Tage später erneut zurückzukehren. <BR /><BR />Am Ostersonntag machten 2 weitere Tourengeher nämlich eine ähnliche Begegnung. Ziemlich unterkühlt trafen die beiden Männer auf die kleine Katze, nahmen sich ihrer an und versuchten, sie auf dem Weg zum Gipfel etwas aufzuwärmen. Und so legte der wohl flauschigste Bergsteiger der Welt erneut 1800-1900 Höhenmeter zurück, bevor er von einer weiteren Gruppe sicher ins Tal gebracht wurde. <BR /><BR />Mittlerweile ist die Bergsteigerkatze Medienberichten zufolge wieder bei ihren Besitzern angekommen – und in jedem Fall um einige Abenteuer reicher.