Montag, 01. Juni 2020

Die Familienfrau

Das Wohl der Familien im Land ist Christa Ladurners großes Anliegen – und in Corona-Zeiten auch ihre allergrößte Sorge. Denn die Krise hat gerade die Familien stärker getroffen als viele wahrhaben wollen.

Christa Ladurner: „Ich weiß aus Erfahrung, wie schwierig das Leben für berufstätige Frauen ist.“
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Christa Ladurner: „Ich weiß aus Erfahrung, wie schwierig das Leben für berufstätige Frauen ist.“ - Foto: © DLife/Rosario Multari
„Mit Hochdruck wird daran gearbeitet, dass die Fußballmeisterschaft so schnell wie möglich starten kann. Dabei wissen wir immer noch nicht, wann Kinder wieder gemeinsam spielen und Sport betreiben können, was mir um einiges wichtiger erscheint.“ Darüber kann sich Christa Ladurner richtig ärgern. „Aber auch über die Tatsache, dass sich bisher alles nur um den wirtschaftlichen Neustart gedreht hat, die krisengeschüttelten Familien jedoch weiterhin überfordert im Regen dastehen.“

Wie es um diese bestellt ist, weiß die 55-jährige Sozialpädagogin und Soziologin von den Betroffenen selbst. Als Koordinatorin der Fachstelle Familie im Forum Prävention hat sie seit Ausbruch der Pandemie fast täglich Eltern in Not begleitet und beraten.
In der Ausgabe vom 1. Juni widmet die Zeitschrift „Die Südtiroler Frau“ der dreifachen Mutter und Tschermser Gemeindereferentin Christa Ladurner ein Porträt.


Außerdem im aktuellen Heft: Der Osttiroler Infektiologe Dr. Gernot Walder erklärt, wann und vor allem wie der Mundschutz getragen werden soll, die Lananer Elektrotechnikerin Johanna Hillebrand beschreibt ihren Alltag in einem Männerberuf, und Bäuerin Elisabeth Pircher Weger zeigt, wie aus Lavendel ein duftender Kranz entsteht.

mc